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Regionale Schule Binz und die Jugendfeuerwehr

25.01.2018

„Wenn ich groß bin, werd‘ ich Feuerwehrmann!“ Oder –frau! Denn insgesamt acht unserer Schülerinnen und Schüler engagieren sich ehrenamtlich bei der Jugendfeuerwehr Binz. „Uns gibt es schon seit September 1992“, erzählt die kommissarische stellvertretende Jugendwartin Marie-Christin Schüler, die an diesem Abend in der Turnhalle der Regionalen Schule gemeinsam mit Kenny Kranich den Dienst leitet. Es steht, na klar, ganz Feuerwehr, Brennball auf dem Programm. Trainiert wird für den großen Pokal, um den am 3. Februar bei einem Wettkampf der Inseljugendfeuerwehren gerungen wird.

 

„Bei der Binzer Jugendfeuerwehr bin ich jetzt seit drei Jahren“, erzählt Michelle Lüdemann aus der Klasse 5a. „Ich hab‘ damals ein Hobby gesucht und daraus ist inzwischen eine Leidenschaft geworden.“ Schon saust sie wieder davon. Die nächste Runde Brennball geht los. Ebenfalls mit dabei ist Leo Stempnakowski aus der Klasse 5a, der eben eine kleine Pause macht. Auch er ist seit drei Jahren mit von der Partie. „Wir spielen nicht nur Brennball, sondern machen auch richtigen Feuerwehrdienst“, berichtet der Steppke. Sogar richtige Brände habe er schon mit der Kübelspritze gelöscht, erzählt Leo mit großen Augen, der neben der Feuerwehr auch als Nachwuchsboxer beim SSV 91 Binz e.V. tätig ist. Auch er ist seit drei Jahren bei den Nachwuchsbrandschützern. Geworben haben sich unsere Schülerinnen und Schüler gegenseitig. Der erste stieg ein, erzählte seinen Freunden vom feuerwehrtechnischen Dienst und löste eine Flamme der Begeisterung aus.

 

Bereits seit sechs Jahren ist Tom Meinert aus der Klasse 10 bei der Feuerwehr. „Ich wohne genau neben dem Gerätehaus und da konnte ich gar nicht anders. Außerdem mag ich es, Menschen zu helfen“, erzählt der 15-jährige, der derzeit an seiner Jahresarbeit schreibt und kurz vor den Abschlussprüfungen zur Mittleren Reife steht. Im März wechselt er in den aktiven Dienst und darf dann nach der Absolvierung des Truppmannlehrganges auch Einsätze mitfahren. Während des Unterrichts allerdings darf er im Alarmfall aber nicht so einfach zur Feuerwehr fahren, denn dafür sei die Erlaubnis des Schulleiters von Nöten. Zwar habe er noch nicht danach gefragt, für ihn aber sei erst Mal das Bestehen der Prüfungen am Wichtigsten.

 

Für dieses Jahr stehen noch viele spannende Veranstaltungen an. So wird im April auf Ummanz ein Trainingslager für einen Bundeswettkampf durchgeführt. Und eventuell können die Kleinen sogar noch bei der Berufsfeuerwehr Stralsund in den Alltag der Großen reinschnuppern.

 

Die Binzer Jugendfeuerwehr ist in der Gemeinde sehr beliebt: „Zur Zeit haben wir sogar einen Aufnahmestopp und Warteliste bis Ende 2018“, sagt Marie-Christin Schüler. Wer sich aber dennoch interessiert, kann sich gerne über die Facebookseite der Jugendfeuerwehr Ostseebad Binz melden.

 

Text/Foto: M. Müller