Göhrener Bäcker mit bestem Brot
Binz (OZ) - Alles rund ums Brot
haben die Schüler der Regionalen Schule Binz
gestern erfahren. Die Innung der Bäcker- und
Konditorenhandwerkerschaft hat in den Räumlichkeiten
der Schule ihre jährliche Brotprüfung durchgeführt.
Die Teilnahme an dieser Kontrolle ist für die Bäcker freiwillig. Neun Betriebe hatten 26 verschiedene Brote mitgebracht. Hans-Jürgen Schwartz, Konditormeister aus Binz, erklärte zu Beginn, dass bei der Überprüfung der Betrieb des jeweiligen Brotes nicht bekannt ist. Jedes Produkt hat nur eine Nummer. Bewertet werden unter anderem Form, Aussehen, Oberflächen- und Krusteneigenschaft, Krumenbild sowie Geruch und Geschmack des Brotes.
„Das Ziel des Brot-Tests ist es, Bäckereien dabei zu helfen ihre Brote zu verbessern, um zu gewährleisten, dass den Kunden erstklassige Qualität angeboten wird”, sagt der Prüfer. Während die Jury die einzelnen Brote beurteilte, gab Karl-Martin Schmidt der Firma Ireks, Zulieferfirma für das Bäckereien, den Schülern Informationen über das Bäckerhandwerk.
Auch die Schüler durften dann mal verkosten. Ihre Beurteilungen gingen zwar nicht in die Bewertung ein, aber sie stimmten im Wesentlichen mit der Einschätzung der Experten überein.
Während die Jury ihre Qualitätsprüfung unterzog, schmierten Mädchen und Jungen der fünften Klasse für ihre Mitschüler Stullen für ein gesundes Frühstück. Gegen Mittag gab es dann die Ergebnisse. Das Prädikat „Gold” konnte an diesem Tag nicht vergeben werden. Fünf Punkte wäre die Höchstpunktzahl gewesen. Zu den am besten bewerteten Broten gehörte das Mischbrot von Bäcker Schmidt (Göhren, 4,97 Punkte), Maltzahn (Wiek) und Arndt (Glowe) — beide 4,9 Punkte. Dieter Lindemann
OZ/LOKAL/RUE vom 09.05.2012

Anna Friedrichs lief 38 Runden für 38 Euro.
„Das war ein guter Neubeginn, nachdem ich im vergangenen Jahr nicht teilnehmen konnte, weil ich verletzt war“, schätzte Werner seine Leistung ein. Im Unterschied zu den Schülern hatte er auch nur eine Stunde zum Rundendrehen Zeit, weil er sich um die Siegerehrung kümmern musste.
Die Mädchen und Jungen dagegen waren 90 Minuten auf der 400 Meter langen Tartanbahn unterwegs. Ein Großteil der Schüler schaffte 30 Runden. Aber es stachen natürlich auch einige aus der großen Schar heraus. Bei den jungen Damen beispielsweise Anna Friedrichs (12) und Mercedes Schlunke (12). Sie umrundeten das Oval 38 beziehungsweise 26 Mal. Etwas mehr gelang den besten jungen Herren. Bei denen handelt es sich um Florian Gebhardt (14) und Eric Wurch (12). Bei den beiden standen am Ende jeweils 40 Runden auf dem Laufzettel.
Das Laufen war aber auch nur ein Teil ihres Engagement für die Schule. Denn zuvor mussten sie sich erst einmal ihre Sponsoren suchen: Eltern, Großeltern, Firmen der Insel. Die hatten pro Runde ganz unterschiedliche Summen ausgelobt — zwischen 10 Cent und 10 Euro. Einer der Sponsoren dagegen gab pauschal 50 Euro. Und 20 Euro spendete „Charlie“, der große Fan des 1. FC Binz, der kein Heimspiel seiner Mannschaft auslässt. Der hatte sich das schweißtreibende Unterfangen der Schüler als Zuschauer angeguckt. „Die Schule benötigt Geld und ich gebe es gern für diesen guten Zweck“, sagte er.
40 Runden schaffte Eric Wurch und erhält 40 €
Der Lauf ist Geschichte, nunmehr muss das Geld der Sponsoren eingesammelt werden. Schulleiter Peter Werner rechnet damit, dass in der Schulkasse nach dem Ende der Sammelei zwischen 3800 und 4000 Euro zusätzlich zur Verfügung stehen werden. „Von dem Laufgeld wollen wir uns beispielsweise eine große Leinwand kaufen“, berichtet Peter Werner über erste Pläne. Im vergangenen Jahr hatten seine Schüler insgesamt 4700 Euro erlaufen. Das Geld ist längst in die Schule investiert worden. „Wir haben Computertechnik und einen Schaukasten für Unterrichtsmaterialien gekauft, aber auch Zuschüsse für Fahrten zu Wettkämpfen gezahlt“, informierte der Schulleiter in diesem Zusammenhang.
OZ/LOKAL/RUE vom 08.03.2012
Stärkster Schüler ermittelt
Binz (OZ) - Nach mehrjähriger Pause wurden an der Regionalen Schule Binz wieder die stärksten Schüler gesucht. Die Mädchen absolvierten vier Disziplinen mit Liegestützen, Klimmziehen im Schräghang, Dreierhop und Seilspringen. Die Jungen der 5. bis 8. Klasse kämpften in den Disziplinen Liegestütze, Klimmziehen, Dreierhop und Klettern. In der Klassenstufe 9 und 10 konnten sich die Jungen zwischen Klettern und Bankdrücken mit 25kg entscheiden. An diesem Wettbewerb nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Schule teil. Hervorzuheben sind die Ergebnisse von Vanessa Schediwie, Jupp Kintzel, Nadin Gabler, Tim Klahr, Emily-Rose Wulff, Melina Hermann, Paulina Timm, Lena Wiedenhöft und Pawel Wilk, teil Schulleiter Peter Werner mit.
OZ/LOKAL/RUE vom 19.01.2012
Schule gewann Laufabzeichenwettbewerb MV.

Die Leichtathleten präsentieren mit Ines Schäfer (v., 2.v.l.), Schulleiter Peter Werner und Lehrerin Gabriele Michael Urkunden und Trikots. F.: dl
Binz (OZ) - Zum zweiten Mal in
Folge hat die Regionale Schule Binz den
Laufabzeichenwettbewerb der AOK und des
Leichtathletik-Verbandes MV 2010/2011 gewonnen.
Schulleiter Peter Werner und die Mädchen und
Jungen der AG Leichtathletik konnten nun die
Siegerurkunde und die hochwertigen Trikots mit
der Aufschrift SSV 91 Binz im Wert von 200 Euro
in Empfang nehmen.
Bei der Übergabe informierte Ines Schäfer, Regionalverantwortliche für Rügen der AOK Nordost, dass jedes Jahr mehr Schüler an diesem Wettbewerb teilnehmen. Der vergangene war gleichzeitig ein Jubiläum, denn seit 10 Jahren wird diese sportliche Veranstaltung durchgeführt. Es beteiligten sich insgesamt über 12 800 Schüler aus 78 Schulen, fast 1000 Schüler mehr als im Vorjahr.
„Mit viel Engagement begeistern die Sportlehrer und Eltern die jungen Sportler und spornen diese zu Höchstleistungen an. Über die Hälfte schaffte es, eine Stunde ohne Unterbrechung zu laufen”, informierte Ines Schäfer. Von den rund 4200 Schülern der beteiligten 20 Regionalschulen erkämpfte die Regionale Schule Binz den Sieg.
„Die Laufbewegung an unserer Schule ist zum festen Bestandteil der sportlichen Betätigungen geworden“, hob Peter Werner hervor. Im letzten Schuljahr nahmen 170 Schüler u.a. an sieben Halb- bzw.
Stundenläufen teil. Beliebt ist der Sponsorenlauf, bei dem im Stadion, neben der sportlichen Aktivität der Lehrer und Schüler, auch noch 4100 Euro erlaufen wurden. Dieses Geld kam der Schule zu gute.
Die Schülerküche wurde erweitert, neue PC-Arbeitsplätze geschaffen und Unterrichtsmaterial gekauft. Am 30. April findet der nächste Sponsorenlauf statt.
Die Regionale Schule Sassnitz erkämpfte sich den 9. Platz, die Regionale Schule „Am Rugard“ Bergen den 15. Platz. Die Grundschule „Altstadt“ in Bergen belegte von 40 Schulen Platz 14.
dl
OZ/LOKAL/RUE vom 04.01.2012
Prora (OZ) - Der Förderkreis Binz
e. V., die Regionale Schule Binz und der Schul- und
Sportverein Binz e. V. luden gemeinsam zu einer
Jahresabschlussparty in den Veranstaltungsraum der
KulturKunstatt Prora ein. 52 Kinder, die
größtenteils in den Zirkeln des Förderkreises Binz
mitarbeiten, aber auch zahlreiche Eltern, Lehrer
sowie Schulleiter Peter Werner waren der Einladung
gefolgt. Die Kinder erwartete ein buntes
Unterhaltungsprogramm mit DJ MAPA, „Rabatz mit Clown
Maxx“ und ein Karaoke-Contest. Auch für das
leibliche Wohl war bestens gesorgt. Zu aller
Überraschung ergab die Auszählung der Spendenaktion,
die der Förderkreis Binz im Zeitraum August bis
Dezember letzten Jahres in der KulturKunststatt
Prora veranstaltet hat, die stolze Summe von 1000
Euro. Der Betrag wurde auf das Konto der
UNO-Flüchtlingshilfe zugunsten der notleidenden
Kinder in Somalia eingezahlt.
Um 19 Uhr endete das Jahresabschlussfest und ein gecharterter Bus brachte die sichtlich zufriedenen Binzer Schülerinnen und Schüler wieder nach Hause. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, eine Wiederholung ist deshalb nicht ausgeschlossen, teilt der Förderkreis Binz mit.
OZ/SERVICE/SERVICE4 vom 15.12.2011
Hier
werden alte Karten neu gemischt
Stralsund
Ab Sonnabend ist sie wieder im Handel — die „feine
Deutsche Jagdkarte“ von 1860. Das Kartenspiel wird in
einer Reprint-Ausgabe in der Stralsunder
Spielkartenfabrik gefertigt. Das Haus war bis 1931 einer
der größten Spielkartenexporteure der Welt, bis die
Produktion nach Altenburg in Thüringen verlegt wurde.
Seit 2009 gibt es in der Stadt am Sund im Speicher am
Katharinenberg die Museumswerkstatt der
Spielkartenfabrik. Damit wird einerseits an die alte
Spielkarten-Tradition erinnert, zum anderen können
Schüler in der Werkstatt beispielsweise ihre eigenen
Karten entwerfen und drucken.
Klasse 8, Regionale Schule Binz
OZ/LOKAL/RUE vom 24.11.2011
Unterricht unter freiem Himmel möglich
Schüler haben sich auf dem Gelände der Regionalen Schule Binz ein „Grünes Klassenzimmer“ angelegt.

Architekt Detlev Falk, Bauleiterin Shalton Harm und Lehrerin Gerlind Gens studieren den Bauplan: Die Schüler haben richtig gebaut. Foto: dl
Binz (OZ) - Unterricht bei schönem Wetter unter
freiem Himmel — für die Schüler der Regionalen Schule Binz
ist das keine Vision mehr. Mit dem Durchschneiden des Bandes
wurde ein „Grünes Klassenzimmer“ auf dem Schulhof seiner
Bestimmung übergeben. Im Beisein von Schülern, Lehrern,
Schulleiter und Sponsoren sorgte „Bauleiterin“ Shalton Harm
für den symbolischen Akt. Bei der Schülerin aus der 8.
Klasse liefen während der Bauphase alle Fäden zusammen. Ihre
Mitschüler schufteten wochenlang, um den neuen Lern- und
Pausenort zu errichten.
Ausschlaggebend für dieses Projekt war, dass die Schule im vergangenen Schuljahr erfolgreich am Wettbewerb „Starke Schule” teilgenommen hatte, ausgerichtet von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main.
Auch in diesem Schuljahr sollte an der Bildungseinrichtung ein innovatives Projekt gestartet werden. Ideen dazu wurden innerhalb von zwei Monaten von Schülern und Lehrern gesammelt. Im Ergebnis kristallisierte sich ein Vorhaben heraus: Unter dem Namen „Casa Aula“ sollten auf dem Schulhof neue Lernräume entstehen. Später wurde der Name in „Grünes Klassenzimmer“ geändert. Das Ziel war es, einen Platz auf dem Schulhof zu schaffen, der in den Pausen, aber auch in der Unterrichtszeit, als Schulraum nutzbar ist.
Im Mai wurde ein Konzept erarbeitet. Was wollen wir? Wie setzen wir es um? Unterstützung bekamen die Schüler vom Binzer Architekten Detlev Falk. Mit ihm zusammen wurden Entwürfe für die Gestaltung erarbeitet. Am 24. Mai schließlich kam ein positive Bescheid von der Hertie-Stiftung, die das Projekt mit 3000 Euro fördern wollte. Weiteres Geld gaben Gemeinde und Schulsportverein. Zudem verpflichteten sich Sponsoren, im Werte von 4000 Euro Eigenleistungen zu bringen, so dass am Ende der stolze Gesamtbetrag von 10 000 Euro zusammenkam.
Nachdem das Finanzielle geklärt war, musste nun nach den Sommerferien das Genehmigungsverfahren durchlaufen werden, um Baurecht zu bekommen. Dabei lernten die Jugendlichen die Bürokratie kennen. Die Schüler nahmen an der Bauausschusssitzung teil, stellten ihr Projekt vor und es wurde genehmigt. Es folgte schließlich die körperliche Arbeit. Es wurden einige Kubikmeter Erde umgesetzt, Bäume, Sträucher und Blumenstauden gepflanzt. Nachdem ein Handwerker gezeigt hatte, wie die über 100 Jahre alten Steine der Promenade fachgerecht verlegt werden, führten die Schüler diese Arbeiten alleine aus. Und Hausmeister Wolfgang Behm gab den Achtklässlern nicht nur Ratschläge, sondern er packte tüchtig mit an.
Auch die nächsten Schülergenerationen werden ihre Freude an diesem Ort haben. Er ist allerdings mit Verpflichtungen verbunden: Die Schüler haben ihr „Grünes Klassenzimmer“ selbst zu pflegen. Auch müssen noch einige Bäume im Umfeld gepflanzt werden.
Unser Hausmeister hat die Schüler kräftig unterstützt. Ihm gebührt großer Dank dafür.
Peter Werner, Schulleiter
Dieter Lindemann
OZ/LOKAL/RUE vom 18.11.2011
Schüler kürten Sieger beim 20. Hochsprungmeeting
58 Jungen und Mädchen aus allen Klassenstufen der Regionalen Schule Binz nahmen teil.
Binz (OZ) - Zum traditionellen Hochsprungmeeting in
der Regionalen Schule Binz trafen sich 58 Schüler in der
Sporthalle. Mit großer Begeisterung waren die 5. und 6.
Klassen am Start der nunmehr 20. Auflage dieses Wettkampfes.
Neben der Klassenwertung wetteiferten die Mädchen und Jungen
auch darum, wer am dichtesten an seine Körperhöhe
heranspringen kann. Bei den Mädchen wurde Anna Friedrichs
mit einer Differenz von 34 Zentimetern Siegerin. Die
Konkurrenz bei den Jungen gewann Kevin Lucas mit 15
Zentimetern.
Weitere Ergebnisse:
Klasse 5: Vanessa Schedewie (1,10m), Nico Brandt (1,20m); Klasse 6 : Nadine Gabler (1,25m), Steven Bärwald (1,30m); Klasse 7 : Fabian Wussow (1,30m); Klasse 8 : Emma Goldammer (1,15m), Paul Nitz (1,40m); Klasse 9: Lisa Lübke (1,20m), Kevin Lucas (1,55m); Klasse 10: Bernhard Hinz (1,55m).
Am Donnerstag, dem 24. November, wird die Halb- und Stundenlaufserie 2011/2012 fortgesetzt mit dem zweiten Lauf in der Sporthalle der Regionalen Schule Binz. Von 13.30 Uhr bis 14.30Uhr kann man jederzeit in das Laufgeschehen einsteigen. Gäste sind herzlich willkommen, teilt Schulleiter Peter Werner mit.
OZ/LOKAL/RUE vom 11.11.2011

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Das Team der Regionalen
Schule gegen das der Gemeinde Binz, bei dem auch
Bürgermeister Karsten Schneider (3. v. l.) mitspielte.
Foto: Schule
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Bürgermeister und Kurdirektor
schwitzten am Netz
Der Schul- und
Sportverein 91 Binz veranstaltete zu seinem 20. Geburtstag
einen
Wettkampf für Jugendliche und Erwachsene. 13 Teams
kämpften um den Sieg.
Binz (OZ) - 13 Mannschaften in unterschiedlichen Altersklassen traten beim Volleyballturnier an, das der Schul- und Sportverein 91 Binz e. V. anlässlich seines 20-jährigen Bestehens veranstaltete. Zahlreiche Kinder und Jugendliche sowie Prominente aus Wirtschaft und Politik aus dem Ostseebad traten an die Netze. Von 10 bis 17.30 Uhr spielten sie in der Turnhalle der Regionalen Schule um den Sieg.
„Das war echt toll“, ist Karsten Schneider immer noch begeistert. Der Binzer Bürgermeister trat unter anderem zusammen mit Kurdirektor Horst Graf und Hotelier Wolfgang Möser in einem Team an.
Erstmals war somit eine Mannschaft bei einem Turnier dabei, die Gemeinde und Kurverwaltung gestellt hatten. Am Ende reichte es für sie für Platz 3.
„Die Kinder und Jugendlichen waren begeistert von der sportlichen Atmosphäre und zeigten guten und fairen Sport“, freut sich Schulleiter Peter Werner, der auch im Vereinsvorstand tätig ist, über die große Resonanz und gelungene Veranstaltung zum 20. Geburtstag des Vereins.
Dieser hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Schüler zu fördern und während der Schulzeit und in der berufsvorbereitenden Bildung zu unterstützen. Seit dem Zusammenschluss des SV 91 Binz e. V. mit der Regionalen Schule zum Schul- und Sportverein seien vielfältige sportliche und kulturelle Angebote für die Kinder und Jugendlichen entstanden, so Werner. Die Ganztagsschule mit sportlichem und touristischem Profil bietet den Schülern derzeit 19 Arbeitsgemeinschaften und Sportgruppen zur Auswahl an — neben Leichtathletik, Volleyball, Fußball, Badminton und Schwimmen auch Chor, Aquarellmalerei, Matheclub, Line Dance, Seniorenbetreuung und andere.
Zudem können die Mädchen und Jungen im Schuljahresverlauf an 34 verschiedenen Sportwettbewerben in unterschiedlichen Disziplinen teilnehmen. Neben hauseigenen Vereinssportfesten und Schulmeisterschaften im Handball, Volleyball oder Hochsprung ist es selbstverständlich, dass die Schüler bei vielen Wettkämpfen auf Rügen und über die Inselgrenzen hinaus wetteifern. Um weitere Projekte der Schule unterstützen zu können, sucht der Verein immer neue Mitstreiter und Sponsoren.
2. Platz Power Team, 3. Platz MMEK,
4. Platz Die Früchtchen, 5. Platz Die Gurken
Klasse 6/7: 1. Platz 11833, 2. Platz Die Volleyballer, 3. Platz Nonames
Klasse 8-10: 1. Platz Die 10., 2. Platz Die Mongos,
Erwachsene: 1. Platz SSV 91 Binz, 2. Platz REHA Binz, 3. Platz Gemeinde Binz
OZ/LOKAL/RUE vom 04.11.2011
(OZ) - Schülern gefiel neue Art
des Lernens Die Schüler der drei fünften Klassen der
Regionalen Schule Binz beschäftigten sich eine Woche
lang mit dem Thema Haustiere:
„Willkommen zum Haustierprojekt der 5. Klassen der Regionalen Schule Binz!“ So begrüßten Lisa und Pauline die Gäste der Projektpräsentation und führten durch das Programm. Dieses begann mit dem Haustiersong. Anhand von Plakaten präsentierten die Schüler ihre Arbeitsergebnisse. Vorgestellt wurden Fische, Hunde, Pferde, Bartagamen, Katzen, Wellensittiche, Kaninchen und Hamster.
Zur Auflockerung wurden zwischen den einzelnen Darbietungen Gedichte aufgesagt. Zum Abschluss wurde von allen Schülern der Klasse 5 das Lied „Old Mac Donald“ gesungen.Außerdem lagen die am besten gestalteten Hefter mit den Arbeitsergebnissen der Woche zur Ansicht aus. Mit tollen Ideen und Bildern gaben die Schüler Hinweise zur Haltung und Pflege der Haustiere. Sie zeigten ihre ausgefüllten Arbeitsblätter, die zur Unterstützung des Projektes aus den verschiedenen Fachbereichen kamen.
Obwohl die meiste Zeit der Woche zur Vorbereitung der Präsentation diente, gab es auch ein wenig Praxis, denn wir Schüler besuchten den Pferdehof in Binz.
Zuerst wurde uns der Bauernhof von Frau Marszalkowski vorgestellt. Danach hatten wir noch die Möglichkeit zu reiten. Außerdem war der Tierarzt, Dr. Siefke, bei uns zu Gast, der sehr interessant über den Umgang mit Haustieren sprach. Allen Schülern hat die neue Art des Lernens gefallen und wir waren stolz darauf, unseren Eltern und den anderen Gästen bei der Abschlusspräsentation zu zeigen, was wir geschafft hatten.
Die Klassen 5a, 5b und 5c
OZ/LOKAL/RUE vom 27.09.2011
Binz (OZ) -
Erwartungsvoll saßen die Siebtklässler der Regionalen Schule
Binz in ihrer Aula, denn in den nächsten Stunden erhielten sie
wertvolle Informationen über eine Berufsorientierung. Ihre
Klassenlehrerin und Lehrerin für den AWT-Unterricht
(Arbeit-Wirtschaft-Technik) Jana Pätz konnte für diese
Informationsrunde Thomas Wolfram von der WEIT Führung GmbH, der
das Projekt „IQ - Ich bin qualifiziert“ leitet, Andrea
Tredup-Mischke, Sachgebietsleiterin des Amtes für zentrale
Dienste und Soziales Binz, und Mark Houben, Inhaber und
Geschäftführer der Heizung und Sanitär GmbH aus Middelhagen,
begrüßen.
Thomas Wolfram war mit diesem Projekt bereits an den Regionalen Schulen in Göhren und Sassnitz und sammelte erste gute Erfahrungen bei der frühzeitigen Berufsorientierung. Nico und Edda wissen bereits, dass sie Dachdecker bzw. Maskenbildnerin werden möchten. Etwa 50 Prozent der anwesenden Schüler hatten sich aber bisher noch keine Gedanken über ihr zukünftiges Berufsleben gemacht. Und hier beginnt das Projekt.
„Diese dicke Mappe beinhaltet nicht nur viele Informationen zur Berufswahl, sondern auch viele leere Blätter, die es durch euch in den nächsten drei bis vier Jahren zu füllen gilt“, sagte Thomas Wolfram und übergab jedem Schüler einen Ordner. Das „Logbuch“ wird die Schüler mehrere Jahre begleiten, mit dem Ziel, dass sie am Ende ihren Traumberuf finden und ergreifen können. Die ehemalige Landrätin Kerstin Kassner unterstützt seit Jahren das Projekt und die Finanzierung der Logbücher — eins kostet immerhin 54 Euro.
Mark Houben berichtete, wie kompliziert es ist, einen geeigneten Lehrling für seinen Betrieb zu finden. „Ein Ausbildungsplatz kostet etwa 30 000 Euro und kein Betrieb kann es sich leisten, dass ein Lehrling seine Ausbildung abbricht. Deshalb werden an jeden Bewerber hohe Anforderungen gestellt.“ Neben guten schulischen Leistungen seien auch Eigenschaften wie Pünktlichkeit und Verlässlichkeit gefragt. Vor Jahren hatte ein Schüler der 8. Klasse auf Eigeninitiative bei ihm vorgesprochen für einen Praktikumsplatz. Auch ein zweites Praktikum erfolgte und es kam zum Lehrvertrag. „Heute ist er Meister in der Firma und meine rechte Hand“, so Houben.
Nun muss das Logbuch der Schüler aber erst mal mit Leben erfüllt werden. Sie stehen nicht alleine vor dieser mehrjährigen Arbeit. Unterstützung werden sie dabei von ihren Eltern, aber auch im Unterricht und schließlich bei dem ersten Praktikum Anfang Oktober bekommen, wenn die Schüler aus acht Berufsbildern eine Auswahl treffen können. Ab Klasse 8 werden die Schüler sich dann eine eigene Firma für ihr Praktikum suchen, die ihren Neigungen entspricht.
„Mit einer Berufsorientierung können wir bei den Schülern nicht früh genug beginnen“, so Lehrerin Jana Pätz. So wird bereits in der 5. und 6. Klasse mit den Schülern im Unterricht über die Berufe der Eltern gesprochen.

Thomas Wolfram und Jana Paetz übergeben die Logbücher an die Binzer Siebtklässler Nico, Edda und Pascal (v.r n.l.).
OZ/LOKAL/RUE vom 09.09.2011
Sportlicher Start zum Schulbeginn
Binz (OZ) - Schon zum 16. Mal starteten die Mädchen und Jungen
der Regionalen Schule Binz mit den Bundesjugendspielen in das neue
Schuljahr. Dabei geht es im leichtathletischen Dreikampf um
Siegerurkunden und die Ehrenurkunde des Bundespräsidenten. Im Binzer
Stadion der Einheit wurden, so Schulleiter Peter Werner, sehr gute
Ergebnisse erzielt. Die höchsten Punktzahlen erreichten: Klasse 5
Lisa Giertz, Erik Triphan; Klasse 6 Nadin Gabler, Niclas
Nitz; Klasse 7 Nicole Spange, Felix Schulz; Klasse 8
Viktoria Friedrich, Paul Nitz; Klasse 9 Lisa Lübke, Kevin
Lucas; Klasse 10 Jenny Schälke, Marko Gemperlein. Insgesamt
wurden am Ende des Sporttages 81 Sieger- und 34 Ehrenurkunden an die
sportlichsten Schülerinnen und Schüler übergeben. Die nächste
Herausforderung wird für die Mädchen und Jungen der Kreisausscheid
„Jugend trainiert für Olympia“ am 15.September in Bergen sein.
OZ/LOKAL/RUE vom 08.07.2011
15 Computer für Binzer Schüler
Carina Schnirch von der Bertelsmann Stiftung übergab gebrauchte Rechner an die Schulleitung.

Doris Schneider (2. v. r.) und Monika Röher (r.) bedanken sich bei Carina Schnirch (2. v. l.) und ihrer Schwester Constanze Syring (l.).
Foto: G. H.
Binz (OZ) - Sie sind nicht mehr ganz neu,
aber dennoch gut zu gebrauchen. Carina Schnirch von der Bertelsmann
Stiftung Gütersloh übergab der stellvertretenden Schulleiterin der
Regionalen Schule Binz, Doris Schneider, 15 gebrauchte Computer, die
sich noch in einem sehr guten technischen Zustand befinden.
Die Stiftung fördert verschiedene Projekte in Schulen und unterstützt vor allem Bildungseinrichtungen in sozialen Brennpunkten in Nordrhein-Westfalen. „Es gilt, die Schulen computerfit zu machen“, so Carina Schnirch, die bei der Bertelsmann Stiftung die „Ostbeauftragte“ ist. „Wir freuen uns, dass wir diesmal eine Schule 570 Kilometer weit weg unterstützen können. Die vier Jahre alten Rechner entsprechen dem, was hier gebraucht wurde“, so Carina Schnirch. Eingefädelt hatte die Aktion ihre Schwester Constanze Syring, die seit eineinhalb Jahren auf der Insel lebt und deren Kinder die Binzer Bildungseinrichtung besuchen.
An der Schule arbeiteten die Schüler bisher mit einigen Computern, die in den Jahren von 1995 bis 2002 angeschafft wurden. Die sollen nun entsorgt werden. „Bisher gab es zwei Klassenzimmer mit PCs, jetzt können wir fünf Klassenzimmer ausstatten und haben die Möglichkeit, das Computerkabinett zu erweitern“, freut sich Doris Schneider.
gh
OZ/LOKAL/RUE vom 06.07.2011
Laurenz machte den größten Mathe-Sprung
Binzer Schüler nahmen erfolgreich am Känguru-Wettbewerb teil und erhielten erstmals 2. und 3. Preise.

Binzer Schüler der 5. und 6. Klassen nahmen erfolgreich am internationalen Mathematik-Wettbwerb teil. Foto: G. Herold
Binz (OZ) - Zum 17. Känguru-Wettbewerb der
Mathematik knobelten in diesem Jahr rund 870 000 Teilnehmer aus über
9000 deutschen Schulen. Die Regionale Schule Binz hat daran zum fünften
Mal teilgenommen mit Schülern der 5. und 6. Klasse. „Das ist ein toller
Wettbewerb, da er anders als übliche Mathevergleiche ist. Wenig Rechnen,
dafür mehr Logik, Kombinieren und räumliches Denken“, so Mathelehrerin
Claudia Kötzschke. „Zum ersten Mal haben Schüler von uns 2. und 3.
Plätze belegt“, freut sich die Pädagogin. In diesen beiden Klassenstufen
nehmen erfahrungsgemäß die meisten Mädchen und Jungen teil.
Die Preise richten sich nach der erreichten Punktzahl. In Klasse 5 kamen 9000 Kinder in Deutschland auf Platz 3 und 5000 Kinder auf Platz 2 (Klasse 6: 3. Platz 16 000 Schüler, 3. Platz: 10
000 Schüler). Einen 2. Preis erhielt Philipp Moldtmann aus der Klasse 5a. Klassenkamerad Luca Arndt belegte den 3. Platz. Mit seiner Punktzahl landetet auch Laurenz Walter aus der Klasse 5c auf einem 2. Platz. Zudem hat Laurenz den größten Känguru-Sprung absolviert. Das heißt, er hat die meisten richtigen Antworten nacheinander gegeben. Die Jungen erhielten Sachpreise, mit denen sie ihr mathematisches Können weiter vertiefen können.
An dem Känguru-Wettbewerb nehmen alljährlich fast sechs Millionen Teilnehmer in mehr als 50 Ländern teil, seit 17 Jahren auch deutsche Schüler, informierte Claudia Kötzschke. gh
OZ/SERVICE/SERVICE4 vom 12.05.2011
Zehn Sterne für Binzer Schule
Erfolgreiche Teilnahme beim Wettbewerb „Wir in MV“.
Binz
– In diesem Schuljahr machte die Regionale Schule Binz schon mehrfach Schlagzeilen. Bei einem Festakt in Berlin wurden die Binzer mit dem diesjährigen „Deutschen Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ geehrt. Die Schule erhielt für ihr Projekt „Griechenland“ einen Sonderpreis. Außerdem konnten Thomas Zabel und Lehrerin Jana Pätz aus den Händen von Kultusminister Henry Tesch eine Urkunde und Plakette für den zweiten Platz beim Wettbewerb „Starke Schule“ in MV entgegennehmen. Nun gab es wieder eine Auszeichnung: Die Schülerinnen und Schüler sowie Schulsozialarbeiterin Petra Bormann und Schulleiter Peter Werner konnten eine Tafel mit 10 Sternen und dazu gehöriger Urkunde vom Vorstandsmitglied der AOK Nordost, Friedrich Wilhelm Blusche, und der Projektleiterin des Landeskriminalamtes Carol Stec feierlich entgegennehmen. Blusche hob bei der Übergabe hervor, dass die Binzer Schule von sechs Schulen in MV diese 10-Sterne- Tafel für ihre erfolgreiche 10-jährige Teilnahme am Schulwettbewerb „Wir in Mecklenburg- Vorpommern – fit und sicher in die Zukunft“ überreicht bekommt. Es ist die höchste Auszeichnung dieses Wettbewerbes. Als Sachgeschenk gab es zehn Handbälle. Nun reiht sich die vierte zu den bereits drei erhaltenen Sternetafeln ein. Auf der Insel Rügen wurden weiterhin die Grundschule „Mönchgut“ in Gager und die Förderschule „Am Meer“ in Sassnitz mit einer 3- Sterne- Tafel ausgezeichnet. „Um die Schülerinnen und Schüler für Projekte zumotivieren, brauchen wir neue Ideen, die wir auch gemeinsam gefunden haben“, meinte Petra Bormann, Schulsozialpädagogin und Projektkoordinatorin an der Regionalen Schule. So wurden in diesem Schuljahr verschiedene Projekte durchgeführt, u. a. eine Babybedenkzeit, bei der die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse die Themen über Schwangerschaft und Verhütung behandelten. Bei dem Projekt „Drogen und Sucht“ der 8. Klasse drehten die Schüler eine Dokumentation unter dem Titel „Wenn aus Spaß Sucht wird“. Unterstützung bekamen sie durch die „Medientrecker“ aus MV, die mit einem Kleintransporter mit mobiler Radio- und Fernsehtechnik zur Schule kamen. Die Mädchen und Jungen der 5. Klasse beschäftigten sich mit dem Thema „Gegen Vandalismus“. Sie erfuhren vom Team des Vada-Mobils aus Neubrandenburg, welche Folgen Vandalismus haben kann und auch warum so etwas eigentlich passiert. Auch wenn die Spurensuche in den Schulräumen und den sanitären Anlagen „nicht erfolgreich“ war, war das Projekt sehr lehrreich. dl
Petra Bormann (2.v.r.) und Schulleiter Peter Werner (r.) nehmen in Gegenwart
der Schüler von Friedrich Wilhelm Blusche (2.v.l.), AOK, und
Carol Stec (l.), Landeskriminalamt, die Ehrung entgegen. Foto: D. Lindemann
OZ/SERVICE/SERVICE4 vom 07.04.2011
Binz/Prora Block 5 liegt gleich hinterm Strand von
Prora. „Viele Gäste wissen nur wenig über diesen Ort“, sagt Susanna
Misgajski (55), Geschäftsführerin und pädagogische Leiterin vom Verein
Prora Zentrum in dem Binzer Ortsteil auf Rügen.
„Für die meisten Besucher ist die Geschichte um Prora Neuland“, weiß sie aus Erfahrung. Selbst Einheimische staunen mitunter und sagten, dass sie es nicht gedacht hätten, dass dieser Küstenstreifen auch für andere interessant sein könnte. Oft fährt die studierte Deutsch-Geschichte-Lehrerin mit Schülern per Fahrrad den „Koloss von Prora“ ab — „moving history“ nennt das die Fachfrau.
4,5 Kilometer lang ist die ursprünglich von der Nazi-Organisation „Kraft durch Freude“ (KdF) als „KdF-Bad Rügen“ geplante Anlage. Ein riesiger, langer Block nach dem anderen schlängelt sich an der Prorer Wieck zwischen Sassnitz und Binz entlang. Ein beeindruckender Anblick — fünf von ursprünglich acht baugleichen Blöcken, errichtet vor über 70 Jahren. Jeder 500 Meter lang und sechs Etagen hoch. Tausende Zimmer. Geschichte hockt in den Mauern: Drittes Reich, DDR, schließlich die Bundeswehr, seit 1992 öffentlicher Raum. Mittlerweile sind der Süden der Anlage und die Ruinenblöcke im Norden an Investoren verkauft.
Block 5 wird derzeit zum Teil saniert. Im Juli eröffnet hier die größte Jugendherberge des Landes mit 400 Betten. Daneben sitzt der Prora-Zentrum-Verein in noch unbeheizbaren Räumen. „Uns gibt es seit zehn Jahren“, sagt Susanna Misgajski. „Wir sind eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung.“ Bildungsarbeit ist das Schlüsselwort des Vereins. Für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene.
„Mich fasziniert an Prora, dass die Gebäude, sobald man sie erblickt, Fragen aufwerfen“, sagt die Vereins-Chefin. Wozu stehen die Blöcke hier, wer hat sie erbaut, was ist hier passiert? „Prora ist ein wichtiger Erinnerungsort“, unterstreicht Susanna Misgajski. Ein Ort mit verführerischer Anziehungskraft? „Ja, jedoch auch ein Ort, der nicht für die individuelle Erholung gedacht war.“ Denn die Nationalsozialisten wollten, dass der Urlaub straff organisiert und ideologisch linientreu absolviert werde. Für die Pädagogin hat das Areal eine besondere Bedeutung. „Hier lassen sich besonders gut die geschichtlichen Zusammenhänge der NS- und der DDR-Zeit erklären.“
Klasse 8, Regionale Schule Binz
OZ/LOKAL/RUE vom 24.02.2011

Urkunde und Plakette für den zweiten Platz beimWettbewerb „Starke Schule“ in MV nahmen Jana Pätz,
Lehrerin der Regionalen Schule Binz,
Binz/Schwerin (OZ) - Gestern wurden in Schwerin die drei
Gewinner des Landespreises des bundesweiten Wettbewerbs „Starke Schule.
Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“
ausgezeichnet. Prämiert wurde die herausragende Arbeit, die Schulen bei der
Vorbereitung ihrer Schüler auf die Berufswelt leisten. Zu den sechs
nominierten Schulen aus MV gehörten auch zwei Regionale Schulen der Insel:
die in Gingst und die in Binz.
Die Binzer können sich nach der Regionalen Schule „Heinrich Heine“ aus Karlshagen über einen 2. Platz freuen. Aus den Händen von Bildungsminister Henry Tesch nahmen Lehrerin Jana Pätz und Thomas Zabel, Schüler der 10. Klasse, den mit 3500 Euro dotierten Preis entgegen. Rang 3 belegte die Regionale Schule „Fritz Reuter“ in Parchim. Knapp am Preis vorbeigeschrammt ist diesmal die Regionale Schule Gingst, die den 4. Platz errang und 2009 zu den Preisträgern (2. Platz) zählte. Platz 5 ging an die Krusensternschule in Rostock, Platz 6 an die Regionale Schule Banzkow.
Wir
sind alle sehr stolz auf
uns.“
Schulleiter Peter Werner
„Es war bis zur letzten Minute spannend“, schilderte Schulleiter Peter Werner noch ganz aufgeregt kurz nach der Preisverleihung am Telefon. Zu der waren acht Vertreter von Schule, Elternvertretung, Gemeinde, Kurverwaltung, Agentur für Arbeit sowie vom Schul- und Sportverein gereist. Der Schulleiter sei mit einem guten Bauchgefühl in die Landeshauptstadt gefahren. Von den 600 Schulen, die sich bundesweit am Wettbewerb beteiligt hatten, kamen 12 aus MV. Von denen zu den Nominierten zu gehören, sei schon eine tolle Sache, so Werner. Dass es am Ende zu Platz zwei gereicht hat, hatte er zwar nicht erwartet, aber so ganz überraschend war es dann doch nicht. Schließlich sollten die Binzer im Gegensatz zu den Gingstern bei der Preisverleihung ihre Bildungseinrichtung mit einer Power-Point-Präsentation vorstellen, für die Kenny Kranich (Klasse 7), Finn-Ove Lawitsch (Klasse 9), Lisa Timm und Rebecca Wree (10. Klasse) noch bis zur letzten Minute geprobt hatten. Ebenso die neun Jugendlichen der Line- Dance-Gruppe von Lehrerin Doris Schneider, die ihr Können zeigten. „Die Schüler haben das sehr selbstbewusst rübergebracht. Wir sind alle sehr stolz auf uns. An dem Ergebnis haben alle ihren Anteil“, so Werner. Nun geht es am 11. Mai zur Bundessiegerehrung nach Berlin.
Den Binzern bescheinigte die Jury eine tiefe Verwurzelung mit der Region, die sich in den Patenschaftsverträgen mit Unternehmen der Hotellerie, der Gastronomie, dem Landkreis, der Kurverwaltung, Tourismusverband und den Vereinen widerspiegelt. Die Schüler engagieren sich unter anderem bei der Organisation und Absicherung von sportlichen Veranstaltungen des Ortes. Außerdem gehen sie im Rahmen des Ganztagsangebotes ins Binzer Pflegeheim, um sich um ältere Menschen zu kümmern. Die pädagogische Arbeit ziele darauf, die geistigen, künstlerischen und sportlichen Begabungen durch fachübergreifenden projektorientierten Unterricht und Arbeitsgemeinschaften zu fördern.
OZ/LOKAL/RUE vom 21.01.2011
Lehrstellenüberhang: Für Binzer Schüler
kein Grund zum Zurücklehnen
Jugendliche machen sich fit für Berufswahl. Ihre Regionale Schule wurde für den Wettbewerb „Starke Schulen“ in Mecklenburg-Vorpommern nominiert. Gingster Schule ebenfalls mit im Rennen.

Binz (OZ) - Claudia will Kosmetikerin werden,
Kevin Kaufmann im Einzelhandel, Christin
Bürokauffrau, Finn Immobilienkaufmann, Vivien
Kindergärtnerin oder Touristikkauffrau, Pawel
Fallschirmjäger. Die meisten der 17 Jugendlichen
aus der 9. Klasse der Regionalen Schule Binz
haben sich mit ihrem Berufswunsch schon
festgelegt. Einige haben bereits in ihrem
Traumjob ein Praktikum absolviert oder sind
dadurch auf den Traumjob gekommen. Wie Markus.
Er war in der Binzer Kita und will nun Erzieher
werden. „Es hat mir dort total gut gefallen“, so
der 15-Jährige.
Der Berufswunsch ist das eine, die erfolgreiche Bewerbung das andere. Das Rüstzeug dafür sollen sich die Jugendlichen in dieser Woche bei dem Projekt „Sich präsentieren“ holen. Bewerbungsunterlagen werden erstellt, Rollenspiele durchgeführt, Gespräche mit Arbeitgebern und Azubis geführt, der Sporttest der Landespolizei absolviert. Die fertigen Bewerbungsmappen werden durch das Personalbüro des Hapimag Resorts in Binz geprüft und mit Bewertungen versehen. Heute werden dort auch imaginäre Vorstellungsgespräche mit Resort-Manager Burkhard Herzberg geführt.
Auch wenn es 2010 erstmals deutlich mehr Lehrstellen als Bewerber auf Rügen gab, nämlich 894 offene Lehrstellen und nur 470 Bewerber, ist das kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen. „Seit zwei, drei Jahren sind die Bewerber deutlich schlechter“, weiß Petra Mehlberg, Direktorin des Hotels Deutsche Flagge in Binz. „Bevor die Firmen aber einen schlechten nehmen, nehmen sie lieber gar keinen“, nimmt der Binzer Elektromeister Norbert Schulz den Jugendlichen die rosa Brille ab. 300 bis 4000 Bewerbungen hat Christian Fischer, Personalleiter im Callcenter Lietzow, im Jahr auf dem Tisch. Viele entsprechen nicht den Anforderungen. Oft stelle sich auch in Bewerbungsgesprächen heraus, dass es weder richtiges Interesse für den Beruf noch Kenntnisse über den Einstellungsbetrieb gebe. „Wir haben die unmöglichsten Gespräche“, kann auch Autohaus-Inhaber Volker Klemaschewski ein Lied davon singen.
Aber was erwarten Betriebe von ihren Auszubildenden? Antwort auf diese Frage sollte eine Gesprächsrunde mit den genannten Arbeitgebern sowie mit Berufsschullehrer Wolfgang Buchhester geben. Der erste Eindruck sei entscheidend, das äußere Erscheinungsbild, die innere Einstellung, die auch rüberkommen muss und Authentizität. Und natürlich sind gute Noten wichtig. Denn oft sind es die einzigen Referenzen, die vorzuweisen sind. Deshalb sind Praktika, am besten in dem Einstellungsbetrieb selbst, ein gutes Sprungbrett. Das könnte auch bei Finn klappen. Er hat ein Praktikum bei einem großen, weltweit agierenden Immobilienmakler erfolgreich hinter sich gebracht und macht nun ein weiteres in einem der Stammhäuser in Berlin.
„Wir haben heute eine Jugend, die sehr selbstbewusst ist“, stellt Lehrerin Jana Pätz klar, die die Schüler sehr intensiv bei der Berufswahl begleitet. 57 Bewerbungen wurden in der Klasse geschrieben.
Ein Schüler hat seinen Ausbildungsplatz bereits in der Tasche, zwei so gut wie. „Ihr macht mich zum glücklichsten Schulleiter, wenn ihr alle einen Job bekommt“, ist Schulleiter Peter Werner optimistisch, dass auch dieser Jahrgang seinen Weg geht. „Für das Niveau, das wir fahren, bekommen wir Anerkennung im Kreis, im Land und darüber hinaus“, verweist er auf eine gute Berufseinstiegsquote und Resonanz ehemaliger Schützlinge.
OZ/LOKAL/RUE vom 21.12.2010
Interessante Erfahrung als künftige Wähler
Zu: Schüler der Klasse 10 der Regionalen Schule Binz besuchen den Landtag
In
Ergänzung des Sozialkundeunterrichts hatten neun
Schüler der Klasse 10 die Möglichkeit, den
Landtag in Schwerin zu besuchen. Sie folgten
damit einer Einladung des Landtagsabgeordneten
Gino Leonhard von der FDP. Mit anderen Gästen
aus dem Wahlkreis begann für uns die Fahrt um 8
Uhr in Bergen. Nach dreistündiger Bustour
erreichten wir den Landtag und wurden von Herrn
Leonhard begrüßt. Mit den Besucherausweisen um
den Hals passierten wir dann den
Sicherheitscheck, der ähnlich verläuft wie auf
Flughäfen dieser Welt. Die Besichtigung begann
mit einem Rundgang durch das Schlossmuseum. Dem
sich anschließenden Mittagessen folgte eine
Gesprächsrunde mit dem Abgeordneten. Dabei
hatten alle Gäste die Gelegenheit, ausgiebig
Fragen zu stellen. Dabei empfanden wir Probleme
der älteren Generation, z.B. mit den vielen
verschiedenen Schulbüchern, für uns als völlig
normale Sache. Bevor wir die Landtagsdebatte auf
der Zuschauertribüne verfolgen konnten,
erhielten wir vom Besucherdienst noch eine
Einweisung über die Platzaufteilung im
Plenarsaal sowie über den Ablauf von Debatten.
Während unserer Besuchszeit im Plenarsaal
konnten wir auch erleben, wie Abgeordnete der
NPD provozierten und einem ihrer Vertreter das
Wort entzogen wurde. Mit dem Fototermin vor dem
Schloss endete unser Aufenthalt in Schwerin.Wenn
auch niemand von uns Schülern jetzt Politiker
werden möchte, war es doch eine neue und
interessante Erfahrung für uns als zukünftige
Wähler.

Die Binzer
Regionalschüler haben den Landtag besucht und
dokumentierten
dies mit einem Bild vor dem Schweriner Schloss.
OZ/LOKAL/RUE vom 09.12.2010
Binz (OZ) - In der
Turnhalle haben sich Schüler der Regionalen
Schule Binz ihre neuen gelben Trikots
übergezogen und halten die Badmintonschläger
in die Höhe. Sie haben es sich verdient,
denn Schulleiter Peter Werner nahm gerade
von Ines Schäfer, Leiterin des
AOK-Service-Centers Bergen, eine Urkunde und
200 Euro für den 1. Platz im
Laufabzeichen-Wettbewerb 2009/ 2010 in
Empfang.
„Im vergangenen Schuljahr haben die Schüler dieser Schule ganz hervorragend gekämpft und konnten den ersten Platz unter den Haupt-, Real- und Regionalen Schulen im Laufabzeichen-Wettbewerb zurückerobern. Herzlichen Glückwunsch an die ausdauernden Schüler und vielen Dank den motivierenden Lehrern“, meinte Ines Schäfer.
Bereits zum neunten Mal fand der Laufabzeichen-Wettbewerb des Leichtathletik-Verbandes und der AOK Mecklenburg-Vorpommern statt. Insgesamt haben 78 Schulen mit 11 900 Schülern daran teilgenommen. Von der Insel Rügen nahmen die Regionalen Schulen Sassnitz und Bergen teil. Sie belegten den fünften beziehungsweise den zehnten Platz.
„In jedem Schuljahr werden im Zeitraum Oktober bis April acht Halb- und Stundenläufe im Stadion durchgeführt, an denen Schüler und Lehrer teilnehmen. Wir haben Schüler, die bis 45 Runden — das entspricht 18 Kilometer — im Stadion in einer Stunde schafften“, so Schulleiter Peter Werner. Für die Siegerprämie wurden für den Schul- und Sportverein neue Trikots, Badmintonschläger sowie Zubehör gekauft, informierte Peter Werner. dl
OZ/LOKAL/RUE vom 01.12.2010
Deutscher Lehrerpreis geht nach Binz

Binz (OZ) - — Roter Teppich,
Blitzlichtgewitter, lobende Worte von TV-Star
Nina Ruge und ein 1000 Euro schwerer Preis —
Grit Gums, Doris Schneider und Emma Goldammer
standen am Montag im Rampenlicht. Die beiden
Lehrerinnen und die Schülerin wurden
stellvertretend für die Regionale Schule Binz
bei einem Festakt in Berlin mit dem diesjährigen
„Deutschen Lehrerpreis — Unterricht innovativ“
geehrt. Für ihr Projekt „Griechenland“ heimsten
die Binzer einen Sonderpreis ein.
Über 1000 Schüler und Lehrkräfte hatten sich an dem von der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Deutschen Philologenverband initiieren bundesweiten Wettbewerb beteiligt. Die hochrangig besetzte Jury, der unter anderem die Bildungsministerin von Rheinland Pfalz, der Sächsische Staatsminister für Kultus sowie der Direktor am Max-PlanckInstitut für Bildungsforschung angehörten, prämierten insgesamt 18 Lehrer sowie sechs Lehrerteams für ihr herausragendes pädagogisches Engagement.
„Es war unbeschreiblich und bis zur letzten Minute spannend. Wir wussten nicht, welchen Preis wir bekommen“, sind Grit Gums und Doris Schneider immer noch aufgewühlt. „Dann sahen wir plötzlich auf dem großen Monitor auf der Bühne unsere Bilder und wurden aufgerufen. Eine Atmosphäre, wie bei der Oscar-Verleihung.“ Nina Ruge habe sich begeistert von dem Binzer Projekt gezeigt. Die bekannte Moderatorin und Journalistin — früher selbst als Lehrerin tätig — wolle sich dafür stark machen, dass die Preisverleihung künftig im Fernsehen übertragen wird, um die Arbeit der Pädagogen mehr zu würdigen. „Ich bin auf meine Lehrer und Schüler wahnsinnig stolz!“, fasst Schulleiter Peter Werner seine Freude in einen Satz. Er hatte den Anstoß gegeben, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Die Binzer hatten sich mit ihrem Projekt „Griechenland“ beworben, das mit den Schülern der beiden sechsten Klassen durchgeführt wurde. Nach dreiwöchiger gemeinsamer Vorarbeit, gestalteten Lehrer und Schüler fächerübergreifend eine griechische Woche. Am letzten Tag wurden die Ergebnisse präsentiert. Die Lehrer Henry Dürre, Elke Wandrow,Gabi Michael, Rita Heinicke und Doris Schneider um Teamleiterin Grit Gums ließen die Olympischen Spiele der Antike aufleben, beschäftigten sich mit der Historie und der Baukunst der Griechen und übten Tänze und ein Theaterstück ein. Zudem gab ein Reisebüro mit dem Slogan „Wir trotzen der Krise“ Tipps für den Griechenland-Urlaub. Die Ideen kamen von den Schülern. Shalton fand die Modenschau toll, bei der sie als griechische Göttin auftrat.
Kenny mimte bei der Argonautensage den König, Fiete fertigte Gipstafeln an, auf denen griechische Redewendungen übersetzt und eingeritzt wurden. „Ich bin Halbgrieche, meine Eltern haben für uns gekocht“, so Theo.
„Der Preis ist Motivation für eine erneute Bewerbung 2011“, so Grit Gums. „In Berlin haben wir gesehen, dass wir mithalten können.“ Und das andere Schulen sich einfach nur besser verkaufen. So ging der 1. Platz an ein bayrisches Gymnasium, in dem Wochenplanarbeit eingeführt wurde — die auf Rügen schon seit Jahren in vielen (Grund-)Schulen praktiziert wird.
• Deutscher Lehrerpreis
Bewerbungen für den Preis im Jahr 2011 sind ab
sofort online möglich.
www.lehrerpreis.de
OZ/LOKAL/RUE vom
01.12.2010
Binzer Schüler ermittelten
ihre besten Hochspringer
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Schulsport – Traditionell trafen sich jüngst sich 60 Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Binz zum Hochsprungmeeting mit Musik. Es war die 19. Auflage dieses Schulsportwettkampfes. Mit großer Begeisterung waren besonders die Fünftklässler am Start. Neben der Klassenwertung wetteiferten die Mädchen und Jungen auch darum, wer am dichtesten an seine Körperhöhe heran springen kann. Bei den Mädchen holte sich Anna
Friedrich aus der 5. Klasse den Po- den Jungen gewann der neuntklässler Pavel Wilk mit 23 cm. Pw
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Sieger der Klassenstufen: Kl. 5: Nadin Gabler (1,10m), Niclas Nitz (1,10m) Kl. 6: Lea Hermann (1,10m), Roman Sand (1,30m) Kl. 7: Victoria Friedrich (1,15m), Franz Schröder (1,35m) Kl. 8: Paulina Timm( 1,25m), Kevin Lucas (1,35m) Kl. 9: Bernhard Hinz (1,50m)
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OZ/LOKAL/RUE vom 16.11.2010
(OZ) - Kacper Orzelek,
Anna Orzelek und Roman Sand schreiben im
Namen der der Schüler der 6. Klassen der
Regionalen Schule Binz über ein
Projektthema, mit dem sich die Jungen und
Mädchen befasst haben.
In der letzten Oktober-Woche haben wir, die Schüler der 6. Klassen der Regionalen Schule Binz, uns mit dem Thema „Wald“ beschäftigt. Wir haben Lernplakate, Flyer, Modelle, Fotoalben und Powerpoint-Präsentationen vorbereitet. Am besten fanden wir die Exkursionstour durch den Wald. Wir haben den Wald erkundet und mit Lupenbechern verschiedene Dinge untersucht. Außerdem wurden Blätter, Samen und Früchte der Bäume sowie Pilze gesammelt.
In unseren Spezialthemen beschäftigten wir uns mit dem Eichhörnchen, dem Hirsch, dem Wildschwein, den Waldschichten, Pilzen, Tieren und Vögeln des Waldes. Außerdem stand das Thema „Abholzung — ja oder nein“ auf der Tagesordnung und wurde in einem interessanten Rollenspiel diskutiert.
Am Tag der Präsentation waren alle sehr aufgeregt und hofften, mit ihren Beiträgen die nötige Aufmerksamkeit der Zuschauer zu gewinnen.
Thomas und Bernd, die beiden Ranger, haben uns viele Sachen erklärt und gezeigt. Eichhörnchen und Hirschgeweihe gab es auch zu sehen. Uns, den Rangern und unseren Klassenlehrerinnen, hat die Projektwoche viel Spaß gemacht und viel neues Wissen in unsere Köpfe gestreut.
OZ/LOKAL/RUE vom 09.11.2010
Binz (OZ) - Wie jeden Donnerstag sitzt Fritz Dorn in freudiger Erwartung in seinem Zimmer im DRK-Pflegeheim in Binz. Der 88-Jährige schaut an diesem Tag viel öfter als sonst zur Uhr. Es ist nachmittags halb drei — Zeit, dass Elisa endlich kommt. Die 15-Jährige ist Schülerin an der Regionalen Schule Binz. Mit sieben anderen Schülerinnen und zwei Schülern aus der 8., 9. und 10. Klasse kommt sie ein Mal in der Woche ins Altersheim in der Mukraner Straße. Die Jugendlichen helfen bei der Essenausgabe zum Kaffee, gehen mit den Senioren im Ort spazieren, unterhalten sich mit ihnen, lesen ihnen ein Buch vor oder hören ihnen einfach nur zu.
Seit diesem Schuljahr läuft das Projekt, das die Jugendlichen im Rahmen der Angebote ihrer Ganztagsschule selbst gewählt haben. „Als ich mit dem Vorschlag an die Schule herantrat, habe ich nicht damit gerechnet, dass wir damit offene Türen einrennen“, freut sich Heimleiterin Alison Cowell über die gute Resonanz. „Die Jugendlichen waren richtig euphorisch und haben gleich Überstunden gemacht.“ Man habe drei, vier Schüler als Interessenten im Auge gehabt, aber es hatten sich gleich zehn gemeldet“, ist auch Schulleiter Peter Werner begeistert. Sozialkompetenz sei an der Schule ein wichtiges Thema. Die Erfahrungen und die Kontakte im Pflegeheim wären dafür bestens geeignet. Und werden lebensnaher als in jedem Unterricht vermittelt. Das Projekt soll auch im nächsten Schuljahr — dann mit neuen Schülern fortgeführt werden.
Für Fritz Dorn, der seit zwei Jahren im Heim lebt, sind die jungen Leute eine willkommene Abwechslung. Er bekommt gern Besuch. Aber bis die Angehörigen am Wochenende vorbeischauen, vergehen immer lange Tage. Seit ein paar Wochen kommt Elisa zu ihm. „Das ist große Klasse, so kann man ein bisschen erzählen“, sagt er mit wachen Augen. Und der Senior hat viel zu erzählen. Er ist sein Leben lang zur See gefahren, war 25 Jahre bei der Volksmarine und Fregattenkapitän. Er zeigt Elisa das Bild mit „seinem“ Schiff. „Mir gefällt es, etwas von früher oder vom Krieg zu erfahren und den Alltag von älteren Menschen kennenzulernen“, sagt Elisa, die sich schon festgelegt hat, wohin es beruflich einmal gehen soll. „Ich will Altenpflegerin werden.“ Das Projekt biete gute Voraussetzungen dafür, einen Einblick in den Pflegeberuf zu bekommen und Interesse dafür zu wecken, denkt Alison Cowell. Wie andernorts ist es auch für das DRK-Heim in Binz, in dem knapp 100 Bewohner leben, relativ schwer, Personal zu finden. Von den vier Azubi-Stellen sind derzeit nur zwei besetzt. Und vor allem bringen die Schüler das mit, was dem Pflegepersonal oft fehlt: Zeit. Lange Gespräche oder Spaziergänge sind einfach nicht drin, weiß Pflegedienstleiterin Madeleine Zaage. Aber gerade darüber freuen sich die alten Leute, von denen viele selten Besuch bekommen.
In der Gesundheits- und Krankenpflege will auch Isabell-Maria nach der Schule lernen und arbeiten. „Ich finde unser Projekt gut, weil man so in den Beruf hineinschnuppern kann. Es macht mir Spaß und wir verstehen uns gut.“ Die Schülerin der 10. Klasse geht regelmäßig zu Hildegard Gossing. Die alte Dame kann nicht mehr so gut sehen. „Nur vom Fernsehen kann man nicht leben“, freut sich die 83-Jährige, dass sie durch die junge Frau in das alltägliche Leben blicken kann. Wie die anderen erfährt auch die 15-Jährige bei den Senioren etwas, was ihr gut tut und sie bestärkt. „Es ist die Dankbarkeit.“ Das nächste Mal will Isabell-Marie ihrer Patin etwas aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen. „Das ist eine ganz treue Seele“, sagt Hildegard Gossing. Isabell-Maria streichelt ihr sanft die Hand und sagt leise: „Ich werde auch nach dem Jahr weiter zu Ihnen kommen.“
OZ/LOKAL/RUE vom 11.10.2010
(OZ) - Schulsport. Ihre dritte Sportwoche
verbrachten die Schüler der Regionalen Schule
Gingst, Binz und Stralsund in diesem Jahr nicht wie
gewohnt in Ukley, wo mit finanziellen Problemen
gekämpft wird, sondern in der ehemaligen Sportschule
in Zinnowitz. Von Montag bis Donnerstag bestand der
Großteil des Tages für die insgesamt 60 Schüler und
deren Betreuer aus Sport. Schwimmen, Rad fahren,
Tischtennis, Fitness, Leichtathletik, Basket-,
Volley-, Zweifelder- und Fußball. Die
Angebotspalette war groß und die Schüler nutzten die
sich bietenden Möglichkeiten reichlich und fanden
mit dem Zinnowitzer Sportkomplex bestehend aus
mehreren Hallen, einem Rasenplatz, der
Leichtathletikanlage und der Schwimmhalle ideale
Bedingungen vor. Den Abschluss der Sportwoche, bei
der täglich zwei Trainings- sowie eine Lerneinheit
auf dem Programm standen, bildeten wie schon in den
Vorjahren Staffelwettbewerbe, bei denen es nicht
ausschließlich um Meter und Sekunden ging, sondern
bei denen die Schüler auch ihren Verstand anstrengen
mussten. Sport mit Köpfchen sozusagen. „Es waren
tolle Tage in einer tollen Anlage“, so der Gingster
Schulleiter Eckhard Mostek, der die Sportwoche einst
ins Leben rief. Die Wahl Zinnowitz sei ein
Glücksgriff gewesen. „Ich denke, dass wir Usedom
auch für weitere Sportwochen im Blick behalten
werden“, so Mostek. C. N.
OZ/LOKAL/RUE vom 09.10.2010
Binz (OZ) - Zärtlich streicht Kevin immer wieder dem Baby Jason, das er auf dem Schoß hat, über das Köpfchen. Neben ihm sitzen seine Klassenkameraden Philippe und Robert. Abwechselnd wiegen die beiden die kleine Lisa-Sophie in ihren Armen. Auch Vivien drückt ihren etwa eine Woche alten Julius liebevoll an sich. Dabei sind es Computer-Babys und längst abgeschaltet. Eine Woche lang haben sich die Mädchen und Jungen der 9. Klasse der Regionalen Schule Binz auf das „Abenteuer Baby“ eingelassen und sechs Säuglings-Simulatoren rund um die Uhr betreut. Harte Tage, lange Nächte und stressige Stunden liegen hinter den 15-Jährigen. Wie ein echtes Baby mussten die „Puppen“ rund um die Uhr gefüttert, gewickelt, gestreichelt und in den Schlaf gewiegt werden.
„Baby-Bedenkzeit“ heißt das Projekt, das Barbara Guth vom DRK-Kreisverband Parchim geleitet hat. Die Schwangerschaftsberaterin aus Sternberg führt es bereits seit sechs Jahren mit Schülern in MV durch. „Eine Teenagerschwangerschaft ist eine Katastrophe. Das Projekt soll die Probleme, die damit zusammenhängen, bewusst machen.“ Mit den Computer-Babys konnten die Jugendlichen erfahren, wie es ist, Mutter und Vater zu sein. Was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Zudem wurde über Verhütung und Kindesmissbrauch gesprochen, der Kreißsaal in Bergen sowie minderjährige Mütter in einer Einrichtung besucht. Letzteres war für Philippe ein Schock. „Die Mutter war nur ein Jahr älter als ich.“ Der 16-Jährige hat sich mit der Betreuung seines Babys, die er sich mit Robert geteilt hat, mustergültig bewährt. 100 Prozent ergab die abschließende Auswertung. Auch Kevin kam auf 97 Prozent: 40 mal musste er den kleinen Jason füttern und 98 mal versorgen. Die erste Nacht beschreiben fast alle gleich: Horror pur. Doch von Tag zu Tag spielte sich alles besser ein.
Weil die Babys wie echte wirken, wurde fast jeder auf seinen „Nachwuchs“ angesprochen. Von Unverständnis bis Respekt reichte die Resonanz. Vivien, die auch mal die 15 Kilogramm schwere Schwangerschaftsweste testete, ist sich sicher, dass sie in ihrem Heimatort jetzt Gesprächsthema Nr. 1 ist. Alle aus der Klasse wollen ihre eigenen Kinder übrigens aber erst ab Mitte 20, wenn sie eine Ausbildung und einen Job in der Tasche haben.
„Das Projektergebnis fiel sehr gut aus, alle waren sehr ehrgeizig“, so Barbara Guth. Klassenlehrerin Gabi Michael hat noch etwas anderes überrascht: „Ich habe die Klasse noch nie so solidarisch erlebt. Jeder hat jedem geholfen. Toll.“ Nur Pawel hat sich über seine 89 Prozent geärgert. Doch der Computer quittierte ihm auch, dass er ein super zärtlicher Papa war. Am Ende erwies sich der Schluss als der schwierigste Teil: Die Rückgabe der „Babys“ — die inzwischen allen ans Herz gewachsen sind.
OZ/LOKAL/RUE vom 13.07.2010
Binz (OZ) - Vom Einzelkämpfer zum Teamarbeiter könnte das Motto der Rügener Schulkonferenz heißen, die gestern an der Binzer Regionalschule stattfand. Mehr als 50 Rügener Lehrkräfte waren zusammengekommen, um anhand von praktischen Beispielen zu diskutieren, wie sich für die Schüler der Wechsel von einer Schule zur anderen besser gestalten lässt. Eine der wichtigsten Voraussetzungen liefern die Lehrer — sie sollten, auch schulübergreifend, gut zusammenarbeiten. „Pädagogische Arbeit ist zwar hochindividuell, aber im Team lässt es sich weitaus einfacher arbeiten“, sagte der für die acht Regionalschulen auf der Insel zuständige Schulrat Frank Sintara.
„Übergänge schaffen“, hieß das Thema und meinte konkret: Wie gelingt der Übergang von der 4. zur 5. Klasse ohne Brüche, wie gelingt der Wechsel ins Gymnasium? Einzelne Schulen, darunter die Regionale Schule in Binz, praktizieren die Zusammenarbeit mit anderen Schulen schon seit einiger Zeit. Mit der Selliner Schule gibt es sogar einen Kooperationsvertrag.
„Für Schüler, aber auch für die Eltern, ist ein Schulwechsel immer mit Ängsten verbunden, deshalb versuchen wir, die Übergänge so sanft wie möglich zu gestalten“, sagte Peter Werner, Schulleiter der Binzer Regionalschule. „Die aufnehmende Schule sollte immer schon wissen, was in der vorausgegangenen Schule passiert ist“, betonte Sintara. Zum Konzept gehören frühzeitige Begegnungen zwischen Schülern, Lehrern und Eltern, Schülerbesuche in der künftigen Schule, gemeinsame Veranstaltungen und ein intensiver Austausch der Lehrer über Probleme einzelner Schüler, schulinterne Lehrpläne und über organisatorische Fragen.
„Bei 20 Schulen habe ich auch 20 Mal einen anderen Stand im Bezug auf die Schulentwicklung“, beobachtete Sintara. Sein Ziel ist es, die engere Abstimmung der einzelnen Schulen untereinander zu intensivieren. Hilfreich sind dabei auch fünf sogenannte Unterrichtsberater, die es seit zwei Jahren im Schulamtsbereich Greifswald gibt. Olaf Schröder ist einer von ihnen und kennt die Schwachstellen des „alten“ Schulsystems. „Man muss Bewährtes nicht jedes Mal wieder neu erfinden, sondern sich austauschen, über die eigene Schule hinaus.“ Beispiel Regionale Schule „Am Rugard“ in Bergen: Dort gibt es das „Stationenlernen“, ein System, bei dem die Schüler weitaus selbstständiger lernen, in dem sie ihre Ziele selbst festlegen und sich weitgehend auch selbst kontrollieren. Bei der Konferenz drängelten sich die Lehrer aller Schulen, um Material einzusammeln. Ähnlich interessant war für die Konferenzteilnehmer, die aus allen Schulbereichen Rügens kamen, das Thema Wochenplanarbeit, das an der Regionalen Schule in Altenkirchen eingeführt wurde.
Auch Landrätin Kerstin Kassner, die den Ausführungen der Pädagogen interessiert zuhörte, lobte die enge Kooperation der Rügener Schulen. „Der Anfang der Schulreform auf der Insel war hart, weil etliche Schulen schließen mussten. Jetzt haben wir eine gut funktionierende Infrastruktur und die Vernetzung, die jetzt stattfindet, ist ausgezeichnet“, sagte die Politikerin. Sie verwies auf das Pilotprojekt „Integrative Grundschule“, das nicht zuletzt deshalb nach Rügen vergeben worden sei, weil die Inselschulen „gut und effizient“ miteinander arbeiten. Auch die Universität Greifswald ist übrigens von der Zusammenarbeit der Schulen auf Rügen beeindruckt und an einem Forschungsprojekt zum Thema Kooperation interessiert.
OZ/LOKAL/RUE vom 06.07.2010
Binz (OZ) - Unter dem Titel: „Wellen, Häuser,
Mandelaugen — Schüler lassen sich durch Hundertwasser
inspirieren“, ist im Binzer Haus des Gastes gegenwärtig eine
Ausstellung zu sehen, die von Schülern der Klasse 4a und b der
Regionalen Schule des Ostseebades gestaltet wurde.
Elf von achtundvierzig Schülern hatten die Ehre, die mehr als 40 Bilder und Häuser, die nun in der Bibliothek der Öffentlichkeit präsentiert werden, den Gästen bei der Vernissage — unter ihnen Kerstin Götze von der Kurverwaltung und Schulleiter Peter Werner — vorzustellen. Dabei erzählten sie über das künstlerische Schaffen Hundertwassers und über ihre eigene Arbeit.
Da hätte sich der österreichische Künstler (1928—2000) bestimmt gefreut, wenn er dabei gewesen wäre. Ganz im Sinne des Künstlers, der einmal sagte: „So soll ein Haus sein: Lebendig! Mit runden, weichen, fließenden Linien. Wie in der Natur!“, wurden bunte Kunstwerke durch die Schüler geschaffen.
Unter den Gästen war auch der Binzer Helmut Stützer. Er freute sich über die Einladung, denn seit mittlerweile 18 Monaten leitet er ehrenamtlich einen Malzirkel in der 6. Klasse. Begeistert betrachtete er die Kunstwerke und überreichte den Schülern zwei seiner Gemälde mit Binzer Motiven. Dies verbunden mit dem Hinweis, auf die Schönheit der Natur im Umfeld ihres Wohnortes aufmerksam zu machen und somit Verantwortung für deren Erhaltung zu wecken.
Es war für die Schüler keine leichte Arbeit, die Kunstwerke zu schaffen. Zuerst wurde das Leben Hundertwassers recherchiert. Die Schüler ließen sich inspirieren und in wochenlanger Arbeit entstanden unter der Anleitung ihrer Kunst- und Klassenlehrerin Grit Gums, bunte Häuser aus Pappmaché und farbenfrohe Bilder.
„Diese Arbeit hat mir großen Spaß gemacht. Über vier Wochen arbeitete ich mit meiner Klassenkameradin Hanna Wilke an unserem Haus ,Kunterbunt‘. Viele Ideen der Gestaltung des Hauses entstanden beim Basteln. Spaß hat auch die Zusammenstellung der Farben gemacht“, sagte die 12-jährige Nora Dalibor.
Grit Gums ist stolz auf ihre Schüler und war sicher, dass es allen Schülern Spaß gemacht hatte, und dass auch Schüler, die sonst im allgemeinen Unterricht nicht so gut sind, in diesem Falle engagiert bei der Sache waren.
Diese Schau wird noch bis zum 27. August in der Bibliothek im Haus des Gastes gezeigt. D. L.
OZ/LOKAL/RUE vom 03.07.2010
Prora/Binz (OZ) - Das Jugendevent „Prora 10“ am
ersten September-Wochenende wird nicht nur ein Ort der Debatten,
Theaterstücke, Kunst, Lesungen und Konzerte sein. Vielmehr wird die
Veranstaltung auch ein sportliches Event. Dazu wollen die Regionale
Schule des Ostseebades sowie der Schul- und Sportverein der Schule
beitragen. Sie organisieren wie in den Jahren 2003 und 2006 das
traditionelle Volleyball-Turnier. Das wird am 4. September
ausgetragen.
Das Turnier setzt sich aus mehreren Wettbewerben zusammen. Dazu gehören Beach-Volleyball der Jungen, die vor beziehungsweise nach dem 1. Januar 1992 geboren worden sind. Gleiches gilt auch für die Mädchen.
Zudem wird auch ein Strandvolleyball-Wettbewerb ausgetragen. Für die Spieler des Teams gelten keine Altersbeschränkungen, zur Mannschaft sollten aber mindestens zwei Mädchen gehören. Zudem wird noch eine Konkurrenz der Standvolleyball-Viermannschaft ausgetragen. Zu einem Team gehören zwei Mädchen und zwei Jungen.
Wer bei dem Turnier in einer der Konkurrenzen mit von der Partie sein will, kann sich noch bis zum 12. Juli anmelden. Den Meldebogen gibt es unter www.prora-mv.de. Anmeldungen nimmt die Regionale Schule, Ringstraße 5 in 18609 Binz, ☎ 03 83 93/28 42, Fax: 3 26 27 oder E-Mail: realschule-Binz@t-online.de entgegen.
OZ/LOKAL/RUE vom 22.06.2010
(OZ) - Fußball. Wie schon in den Jahren zuvor führte der
Präventionsrat der Gemeinde Binz auch in diesem Jahr sein traditionelles
Fußballturnier durch. Es war mittlerweile das elfte
Turnier und fand unter dem Motto „Drogen, Gewalt und Alkohol sind nicht zu unserem Wohl“ im Stadion der Einheit in Binz statt.
Bei diesem Fußballturnier kämpften 120 Sportler in sieben Mannschaften um den „Pokal des Bürgermeisters „und den in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Fairplay-Pokal. Mannschaften aus Binz, Sassnitz, Lietzow und Stralsund, die alle in ihrer Freizeit dem runden Leder hinterher jagen, traten im Ostseebad zum Turnier an. Nach sechs Stunden und einigen packenden Spielen standen die Sieger fest — und in bei Gruppen setzten sich die Lokalmatadore durch: In der jüngeren Altersklasse setzte sich die Freizeitmannschaft der Regionalen Schule Binz durch, bei den älteren Fußballfreunden hatte die Freizeitmannschaft aus Binz die Nase vorn. Die Siegermannschaften erhielten nicht nur Medaillen und Pokale, sondern konnten sich auch über Sachpreise freuen.
Unterstützt wurde das Turnier für Freizeitkicker durch die finanziellen Mittel des Landesrats für Kriminalitätsvorbeugung in Mecklenburg-Vorpommern. P. B.
OZ/LOKAL/RUE vom 07.05.2010
Binz (OZ) - Startschuß und los: Zwei Stunden liefen die
Schülerinnen und Schüler beim 3. Sponsorenlauf der Regionalen Schule
Binz. Auch die Lehrkräfte, sogar der Schulleiter, hatten die Laufschuhe
für ihren sportlichen Auftritt im Binzer Stadion auf der 400-Meter-Bahn
übergestreift. Hintergrund des traditionellen Laufes ist laut
Schulleiter Peter Werner Sponsoren zu finden, die bereit sind, pro
Teilnehmer und Runde zu spenden. Die Sponsoren, es waren Firmen aus der
Region, aber auch Eltern und Großeltern, legten gerne Beträge zwischen
50 Cent und 25 Euro pro Runde auf den Tisch.
Auch mit dem Wetter hatten die Teilnehmer Glück: Nach kurzen Regenschauern zogen die Wolken pünktlich zum Start der 150 Teilnehmer um 10.15 Uhr weiter und die Sonne kam heraus. Andrea Seling, Mutter eines Teilnehmers war eine von den Frauen, die Protokoll über die gelaufenen Runden führte: „Mein Sohn Tim, Klasse 6b, läuft ebenfalls mit und als Sponsoren konnten seine Großeltern aus Sassnitz gewonnen werden. Ich finde diese Veranstaltung super, denn einerseits ist Laufen gesund und andererseits bringt der Lauf auch noch Geld ein, für die Schule, aber besonders für die Schüler!“ Die flotte Musik spornte die Läufer an und am Ende freuten sich die besten Läufer mit der größten Ausdauer: David Koch, Klasse 6b, mit 45 Runden, Maik Buschung mit 43 Runden und Felix Schulz, beide Klasse 5a, mit 42 Runden.
In jedem Schuljahr werden im Zeitraum von Oktober bis April an der Binzer Schule acht Halb- und Stundenläufe veranstaltet, darunter dieser Sponsorenlauf. Alle Teilnehmer, die an mehr als 5 Läufen teilnahmen, wurden im Anschluss der Veranstaltung vom Schulleiter mit einem Erinnerungspokal geehrt. Die besten Schüler waren: Die Geschwister Lea und Melina Hermann und Roman Sand, alle Klasse 5b.
Das Trio hatte an allen Läufen teilgenommen. D. L.
OZ/LOKAL/RUE vom 24.04.2010
Foto: D. L.
Es ist nur eine kleine Auswahl der Kunstwerke im Sinne Hundertwassers, die Viktoria (12), Nele (12), Maria (12), Julika (11), Sophie (12) und Charlotte (12/v.l.n.r.) auf dem Foto zeigen.
Binz (OZ) - Der
österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser (1928 — 2000) sagte:
Ein Maler träumt von Häusern und einer schönen Architektur, in der der
Mensch frei ist und dieser Traum wird Wirklichkeit. Diesen Gedanken griffen
Schüler der Regionalen Schule Binz auf und es wurden im Kunstunterricht
Kunstwerke, ganz im Sinne des Künstlers Hundertwasser, geschaffen.
„Zuerst beschäftigten wir uns mit dem Leben Hundertwassers und die Schüler brachten von zu Hause und aus dem Bekanntenkreis Fotos und Bücher mit zur Schule und im Internet wurde recherchiert. Sie ließen sich inspirieren und nach wochenlanger Arbeit entstanden kreative und bunte Häuser aus Pappmaché und farbenfrohe Bilder. Den Kindern hat es großen Spaß gemacht“, berichtet Grit Gums, Kunst- und Klassenlehrerin der 6b.
Diese Kunstwerke stauben nicht in der Schule ein, sondern sie werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Unter dem Motto „Wellen — Häuser — Mandelaugen, Schüler lassen sich von Hundertwasser inspirieren“ wird vom 1. Juni bis zum 27. August in der Galerie „Lichtblick“ im Haus des Gastes diese Ausstellung mit den bunten Kunstwerken zu sehen sein. D. L.
OZ/LOKAL/RUE vom 10.04.2010
Binz (OZ) - Ab dem kommenden Schuljahr 2010/2011 werden in
der Regionalen Schule Binz drei fünfte Klassen eröffnet, informierte
Bürgermeister Horst Schaumann. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen 63
Anmeldungen von Schülerinnen und Schülern für die fünfte Klasse vor. Mit
dieser Schülerzahl können nunmehr drei statt bisher zwei Klassen aufgemacht
werden. 44 Mädchen und Jungen sind aus dem Einzugsgebiet Binz und 19 nutzen
die Möglichkeit der freien Schulwahl. „Das ist ein sehr schönes Ergebnis“,
freut sich Schaumann über die wachsenden Schülerzahlen.
OZ/LOKAL/RUE vom 27.03.2010
Binz (OZ) - Jedes Jahr sterben in
Deutschland 100 000 Menschen an einem Herzstillstand. Dabei könnte man
vielen das Leben retten — mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung. In der
Regionalen Schule Binz nahmen die 16 Schüler der 7. Klasse im Zuge der
Aktion „Retten macht Schule“ der Björn Steiger Stiftung an einer Schulung
zur Herz-Lungen-Wiederbelebung teil und erhielten einen Lebensretterausweis.
Die Schüler lernten, einen Herz-Kreislaufstillstand zu erkennen, einen
Notruf abzusetzen und die Herz-Lungen-Wiederbelebung effektiv durchzuführen.
Dazu stand jedem Schüler eine eigene Übungspuppe zur Verfügung, an der er
unter Anleitung eines speziell ausgebildeten Lehrers die lebensrettenden
Maßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung üben konnte. Die Schüler lernten
dabei ihre Unsicherheit zu überwinden und im Notfall richtig zu handeln.
OZ/LOKAL/RUE vom 27.01.2010
(OZ) - Über eine Projektwoche, die auch in einem Hörspiel mündete, schreiben Patrycja und Vivien aus der Klasse 8 der Regionalen Schule Binz.
In der Woche vom 18. bis zum 22. Januar fand unsere Projektwoche zum Thema „Drogen und Sucht“ statt. Um ein allgemeinen Einblick in die Thematik zu erhalten, haben wir Frau Töpfer von der Drogenberatungsstelle Bergen und Frau Pessier vom Jugendamt eingeladen.
Sie gaben uns einen Überblick über Drogen und Süchte. Durch Spiele und dem Ausprobieren der Suchtbrille (man denkt man ist betrunken) wurde uns das Thema nahe gebracht. Die eigentliche Arbeit begann am Dienstag. Wir arbeiteten in drei Gruppen.
Die erste Gruppe erstellte eine Powerpointpräsentation, die zweite Gruppe fertigte eine Broschüre an und die dritte Gruppe produzierte ein Hörspiel. Dabei wurden wir von Frau Münch vom Medientrecker unterstützt.
Die Hörspielgruppe musste sich die Geschichte selber ausdenken. An der Aufnahme, dem Schnitt und der Produktion waren alle Gruppenmitglieder beteiligt. Am Donnerstag ging es denn darum alles fertig zu stellen. Alle Gruppen überprüften ihre Arbeiten mit Sorgfalt.
Freitag war es dann soweit, wir durften endlich unsere Arbeiten vorstellen. Dazu hatten wir die Klassensprecher der Schule, Eltern, die Schulleitung und unsere Helfer eingeladen.
Es war eine gelungene Projektwoche, in der wir nicht nur etwas über Drogen und Süchte erfahren haben, sondern auch gelernt haben wie viel Arbeit in einer Hörspielproduktion steckt.
OZ/LOKAL/RUE vom 26.01.2010
Sellin (OZ) - Nun gibt es einen richtigen Vertrag. Zusammengearbeitet haben die Regionale Schule in Binz und die Grundschule Sellin schon lange. Gestern unterzeichneten die Leiter der Schulen, Anne Eckert (Sellin) und Peter Werner (Binz), offiziell eine Kooperationsvereinbarung, in der wichtige Punkte geregelt sind, um einen optimalen Übergang für die Schüler von der Grundschule zur Regionalen Schule zu ermöglichen. Die beiden Schulen, Sellin mit 93 Schülern in den Klassen 1 bis 4 und Binz mit 153 Schülern in den Klassen 5 bis 10, sind dabei gleichberechtigte Partner.
„Endlich haben wir schriftlich vorliegen, was wir seit Jahren schon praktizieren“, freuten sich Eckert und Werner bei der Unterzeichnung in Sellin, an der auch der Binzer Bürgermeister Horst Schaumann teilnahm.
Eines der Hauptziele der Vereinbarung gilt der sogenannten Unterrichtsentwicklung, zu der auch ein Arbeitskreis zum Thema „Geöffnete Unterrichtsformen“ gebildet wird. Lehrkräfte beider Schulen wollen sich darüber austauschen, wie die Schüler am effektivsten in Lerngruppen und Arbeitskreisen lernen können. Aber auch die Lehrpläne beider Schulen werden künftig noch genauer aufeinander abgestimmt.
„Die Lehrer in Binz wissen dann genau, in welchen Fächern die Selliner Schüler auf welchem Leistungsniveau sind und können bei Defiziten ausgleichen“, erklärte Eckert.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Kooperation sei der Austausch über Förderpläne der Schüler, um eine individuelle Betreuung zu ermöglichen. „Manche haben mehr, manche weniger Probleme beim Schulwechsel“, wissen Eckert und Werner aus Erfahrung. Feststellbar sei häufig, dass die Grundschüler in der 4. Klasse bessere Noten haben als nach dem Schulwechsel in der 5. Klasse, zumindest am Anfang. „Manche sacken ab“, beobachtete Eckert und vermutet überwiegend psychologische Gründe. Ortswechsel, neue Klassenverbände und unbekannte Lehrergesichter spielten wahrscheinlich die größte Rolle.
„Wir wollen den Übergang fließend und möglichst harmonisch gestalten, auch was die Leistung betrifft“, erklärte Werner. Damit das gelingt, werden die Lehrkräfte der Binzer Schule ab März in der 4.
Klasse in Sellin hospitieren, um schon Monate vor dem Beginn des neuen Schuljahres die neuen Schüler kennenzulernen. „Umgekehrt ist geplant, dass die Pädagogen der Selliner Schule im Dezember nach Binz kommen, um zu sehen, was aus ihren Zöglingen geworden ist“.
Auch für lernschwächere Schüler ergeben sich mit der Kooperationsvereinbarung Vorteile, so die beiden Schulleiter. Im Team könnten sich die Lehrer beider Schulen intensiver um Problemkinder kümmern, hieß es. Auch außerhalb des Unterrichts wollen die beiden Schulen kooperieren. Festgelegt ist beispielsweise, dass Binz Sellin bei der Organisation und Umsetzung der sogenannten Sponsorenläufe unterstützt, mit denen Schüler Geld für Schulprojekte oder Neuerungen eintreiben.
Schließlich wollen die Partnerschulen künftig gemeinsam ihr sportliches Engagement vertiefen. „Mit uns gesund und in Bewegung“ heißt das Motto in Sellin, ein sportliches Profil hat sich die Ganztagsschule Binz auf die Fahnen geschrieben. „Konkret ist beispielsweise geplant, den Schwimmunterricht in Sellin in Zusammenarbeit mit dem Binzer Schul- und Sportverein auch in der 4. Klasse fortzusetzen“, sagte Eckert. An sportlichen Aktivitäten erwartet die Selliner in Binz ein attraktives und breites Angebot: Die Palette reicht von Volleyball über Schach und Jazz-Dance bis hin zu Leichtathletik.
OZ vom 09./10.01.2010
Praktikum gutes Sprungbrett ins Berufsleben

Burkhard Herzberg, Resort Manager von Hapimag in Binz (Mitte), und seine Mitarbeiterin Manuela Stein (re.) führen mit Tobias (li.) ein imaginäres Bewerbungsgespräch für die Ausbildung zum Hotelkaufmann durch — mit Höhen und Tiefen. Foto: GEH.
Schüler der 9. Klasse aus Binz machten sich eine Woche lang fit für ihre Bewerbung. Bis hin zum imaginären Vorstellungsgespräch.
Binz (OZ) - Tobias will Hotelkaufmann werden. Jetzt hat er sein erstes Bewerbungsgespräch. Burkhard Herzberg, Resort Manager von Hapimag in Binz, fragt den 15-Jährigen, warum er sich diesen Beruf ausgewählt hat und welche Arbeiten wohl auf ihn zukommen. Das Gespräch läuft ganz gut. Tobias kann punkten, als der Personalchef von ihm wissen will, was er denn Rügener Gästen empfehlen würde, sich unbedingt anzusehen. Den Königsstuhl, meint der Binzer Schüler und erzählt vom Nationalparkzentrum. Mit Kindern könne man nach Sellin in die Schwimmhalle oder in den Miniaturpark nach Gingst fahren. Doch als der HotelChef von ihm wissen will, wieviel die Gäste beim Auschecken bezahlen müssten, wenn es auf die Rechnung von 300 Euro einen Rabatt von 30 Prozent gibt, kommt Tobias ins Stocken. Und noch mehr auf die Frage, ob eine Gehaltserhöhung von einem Drittel oder einem Viertel höher ist. Simple Fragen, die bei jedem x-beliebigen Bewerbungsgespräch gestellt werden und über dessen Ausgang entscheiden könnten.
Dieses Bewerbungsgespräch war zum Glück nur ein imaginäres. Wie das davor, dass Burkhard Herzberg mit Hannes Tredup - einem ehemaligen Schüler, der jetzt als Hotelkaufmann im Hapimag arbeitet — führte. Ein Paradebeispiel dafür, wie es nicht laufen sollte: Das Handy des zu leger gekleideten jungen Mannes klingelte, der sich als Hotelkaufmann beworben hatte und nun plötzlich Koch oder „egal was, Hauptsache was“ werden will. Die Binzer Schüler betreiben Fehleranalyse. „Wir kriegen auch Bewerbungen, die man gleich aussortieren kann“, weiß Burkhard Herzberg nur zu gut, worauf es ankommt.
„Gute Noten sind gut, aber nicht alles.“ Gute Umgangsformen, ein nettes Erscheinungsbild und vor allem Interesse für den Beruf und das Unternehmen sind ein Muss.
Eine Woche lang haben sich die 14 Schüler der 9. Klasse intensiv mit dem Thema „Sich präsentieren“ beschäftigt. Sie haben ihre Bewerbungsunterlagen erstellt, Rollenspiele durchgeführt und den Sporttest der Landespolizei absolviert. „Den hätten sieben Schüler bestanden, einer sogar mit Note 2“, so Klassenlehrerin Jana Pätz. Außerdem fanden zahlreiche Gespräche mit Arbeitgebern der Region und Azubis — ehemalige Schüler — statt. Die meisten Schüler wissen schon, was sie werden wollen: Einzelhandelskauffrau, Tierpflegerin, Kfz-Mechatroniker, Fachkraft für Wassertechnik, eine Ausbildung bei Polizei oder beim Zoll. Drei Schüler möchten in die Hotelerie und Gastronomie. Im letzten Jahr war es in der 9. Klasse nicht einer, so Pätz. „Das ist eine realistische Klasse“, ist die Klassenlehrerin froh, das es keine utopischen Vorstellungen gibt.
„Man muss sich vorher gut überlegen, wo man sich bewirbt. Ein Lehrabbruch ist immer ein Stempel im Zeugnis“, rät Burkhard Herzberg, der seit sieben Jahren mit Binzer Schülern ein Bewerbungsseminar veranstaltet, den Jugendlichen, vorher unbedingt Praktika zu machen. „Durch ein erfolgreiches Praktikum wird der Weg in ein Unternehmen geebnet.“ Frank Sintara, Schulrat für die Regionalen Schulen auf Rügen, ist von der Projektwoche und dem Seminar begeistert. „Das Engagement aller Beteiligten ist ein guter Impuls, auf Rügen den Arbeitskreis Schule und Wirtschaft wieder zu etablieren.“
GERIT HEROLD
OZ/LOKAL/RUE vom 18.12.2009
Rügen In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien fand in der Sporthalle des EMA-Gymnasiums Bergen der diesjährige Kreisausscheid im Rahmen des Bundeswettbewerbes für Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Volleyball statt. Insgesamt 14 Schulmannschaften von allerdings nur drei Rügener Schulen nahmen an den Wettkämpfen teil. Zwölf Spiele wurden absolviert. Da nur so wenige Mannschaften gemeldet hatten, konnte jedes Spiel über zwei Gewinnsätze absolviert werden.
In der WK II Jungen standen sich die Volleyballer des EMA-Gymnasiums Bergen und der RegS Binz gegenüber. In Hin-und Rückrunde konnten sich die Gymnasiasten deutlich jeweils mit 2:0 Sätzen (25:12, 25:11 sowie 25:18, 25:12) durchsetzen. Auch in der WK II Mädchen hatten ebenfalls nur zwei Mannschaften gemeldet. Hier setzten sich ebenfalls die Mädchen des EMA-Gymnasium mit 2:0 Sätzen gegen die RegS Binz durch (25:15, 25:12).
Zwei Jungen- und drei Mädchenmannschaften hatten in der WK III für den Kreisausscheid gemeldet, die Jungen spielten Hin-und Rückrunde. Auch hier setzten sich die Sechs des EMA-Gymnasiums deutlich mit jeweils 2:0 Sätzen (25:7, 25:12 sowie 25:16, 26:11) gegen die Volleyballer der RegS Binz durch. Bei den Mädchen überzeugte die Mannschaft des EMA-Gymnasiums Bergen, welche fast identisch mit der U 16 des VfL Bergen war, die beide Spiele mit 2:0 gewann und sich damit den Turniersieg sicherte. Mit 2:0 gegen die RegS Binz erspielten sich die Schülerinnen der REGS „Am grünen Berge“ Bergen den 2. Platz (25:15/25:15).
Die jüngsten Teilnehmer spielten in der WK IV. Zwei Schulen, die RegS „Am grünen Berg“ Bergen und die RegS Binz meldeten in dieser Wettkampfklasse. Bei den Mädchen schickten die Bergener gleich zwei Sechser ins Rennen. Die zweite Mannschaft setzte sich gegen die Erste sowie gegen die Binzer Mädchen durch. Bei den Jungen gewann ebenfalls der Grüne-Berg-Sechser deutlich mit 25:6 und 25:12 gegen die Jungen aus Binz.
Beim Regionalausscheid des Bundeswettbewerbes für Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ im Februar in Greifswald werden allerdings nur die Sieger der WK II und III die Farben unserer Insel vertreten. A. T.
OZ/LOKAL/RUE vom 01.12.2009
Leserpost
Schüler studierten Wald
Die Klassen 6a und 6b der Regionalen Schule Binz haben eine Projektwoche zum
Thema Wald durchgeführt. Darüber berichtet Schulsozialarbeiterin Petra
Bormann:
Am Montag wanderten beide Klassen mit den beiden Rangern Thomas und Axel vom Biosphärenreservat in den Wald. Sie erklärten den Kindern viel über Pilze, Pflanzen und Tiere. Die Schüler sammelten im Wald auch etwas für ihr Thema wie Blätter, Baumrinde, Beeren, Pilze und machten Fotos von Bäumen, Tierspuren und natürlich von Axel. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag arbeiteten die Mädchen und Jungen an ihrem jeweiligen Thema wie beispielsweise der Hirsch, der Regenwurm, die Raubtiere des Waldes oder Pilze.
Die Ergebnisse ihrer Projektwoche präsentierten die Schüler am Freitag. Axel und Thomas waren auch eingeladen sowie der Schulleiter, Eltern, Omas und Opas. Die Präsentation war sehr interessant und schön und für alle ein Erfolg. Die Schüler hatten sehr viel Spaß dabei.
OZ/LOKAL/RUE vom 07.11.2009
Binz Ob Fußball, Volleyball, Leichtathletik, Schwimmen, Schulband, Linedance, Kunst, Modellbau, Yoga, Hauswirtschaft, Mathe, Chemie, Schach, kreatives Gestalten, Schulchronik oder Badminton — die 153 Schüler der Regionalen Schule Binz haben zahlreiche Möglichkeiten, bis zum Nachmittag ihre Zeit interessant und sinnvoll zu gestalten. 17 verschiedene Arbeitsgemeinschaften gibt es in der Schule mit sportlicher und touristischer Orientierung, die seit dem Schuljahr 2002/2003 Ganztagsschule ist.
Dass in diesem Schuljahr einige neue Angebote hinzugekommen sind, ist einem Schritt zu verdanken, der im vergangenen Jahr gegangen wurde: Die Schule und der Sportverein SV Binz 91 hatten sich zusammengeschlossen, um die schulischen und außerschulischen Angebote für die Fünft- bis Zehntklässler weiter zu verbessern. „Mit dem neugegründeten Schul- und Sportverein 91 Binz hat man einen neuen Weg eingeschlagen, der sich bewährt hat“, kann Schulleiter Peter Werner bilanzieren. Denn neben den Lehrerinnen und Lehrern sowie Partnern, wie Kurverwaltung, Grundschule, Wirtschafts- und Kulturverein u. a. bringen sich jetzt auch Eltern und Binzer Anwohner in die Arbeitsgemeinschaften mit ein. „Wir können jede weitere Unterstützung gut gebrauchen“, so Peter Werner und hat dabei auch die Betreuung der Schulbibliothek sowie die Mithilfe bei der Ausgabe des Mittagessens im Blick.
Allein 34 Sportwettbewerbe stehen in diesem Schuljahr auf dem Programm. Dabei nehmen die Schüler an den Bundesjugendspielen und Ausscheiden auf Kreis- und Landesebene ebenso teil wie an den selbst organisierten Halb- und Stundenläufen und Wettkämpfen in der Leichtathletik und in den Ballsportarten.
Der Schul- und Sportverein hat gerade seinen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzender ist Horst Buchester, der Kay Albrecht ablöst, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt abgegeben hat. Weiterhin an der Vereinsspitze: Karl-Heinz Pahnke (Stellvertreter), Bernd Jahn (Kassenwart), Peter Werner (Pressewart), Ralf Goede (Technik/Org.), Jörg Pätz (Sportkoordinator) sowie die beiden Jugendwarte Kevin Kunze und Jonathan Weidtner.
OZ/LOKAL/RUE vom 20.10.2009
Gingst/Binz Das Projekt Sportcamp ging in die zweite Runde. 60 Fünft- und Sechstklässler aus drei verschiedenen Schulen verbrachten jüngst vier Tage in besagtem Camp in Uckley (Brandenburg), um sich sportlich zu betätigen. Täglich fünf Stunden schwitzten die Schüler aus Binz, Gingst und Stralsund bei den verschiedensten Sportarten. Ob Fuß-oder Volleyball, Leichtathletik, Tischtennis oder Kanu — die Angebote waren vielfältig. „Mit unseren neun Betreuern konnten wir eine breite Angebotspalette an Sportarten offerieren, die die Schüler gut annahmen“, so Eckhard Mostek, Leiter der Regionalschule Gingst, der das Sportcamp vor einem Jahr ins Leben rief. Auch in diesem Jahr fand Mostek in seinem Binzer Kollegen Peter Werner einen begeisterten Mitstreiter. Beide holten mit Frank Peplow auch noch einen Stralsunder mit ins Boot. Das Sportcamp im Rahmen des Projektes „Sport statt Gewalt“ funktionierte auf bei der Zweitauflage. Reibereien zwischen den Schülern der verschiedenen Schulen, vielmehr rauften sie sich bei bei den sportlichen Angeboten zu guten Teams zusammen, was sich besonders bei den abschließenden Staffelspielen zeigte. Am Ende waren alle begeistert und freuen sich schon auf das 3. Sportcamp 2010. C. N.
OZ 01.10.2009
Schulprojekt zum Mauerfall
Schulleiter P. Werner der Regionalen Schule Binz schreibt zum Schulprojekt 20 Jahre Mauerfall:
Vom 14. bis zum 17. September waren auf Einladung des Büros für internationale Beziehungen und des Kulturbüros der Stadt junge Menschen aus dem Partnerlandkreis Rügen zu Gast in Oldenburg.
Gemeinsam mit ihren Lehrern nahmen die Schüler einer 10. Klasse der Regionalen Schule in Binz/Rügen an einer Veranstaltung im Rahmen der Reihe „GrenzLinien — Umbrüche in Ost und West“ teil. Zusammen mit einer 10. Klasse der Realschule Osternburg erarbeiteten sie Historisches und Persönliches zum Thema „Mauerfall“ und „Wende“. Ihre Ergebnisse präsentierten sie in Anwesenheit von Bürgermeisterin Rita Schilling Schülern von der Realschule Hochheider Weg und der Helene-Lange-Schule. Obwohl die Rügener Schüler aufgrund ihrer Familiengeschichten eine persönlichere Beziehung zum Fall der Mauer bzw. zur Grenzöffnung nach 1989 haben als die Oldenburger, war die Meinung auf beiden Seiten einhellig: Ossis und Wessis, das ist für die jüngere Generation nur noch eine geografische Bezeichnung, große Unterschiede können sie nicht mehr feststellen.
Zwar ist auch diese Generation vertraut mit den heute noch existierenden Voreingenommenheiten zwischen Ost- und Westdeutschen, doch ihr Statement „Wir sind ein Volk!“ formulierten sie selbstbewusst und mit Blick in die Zukunft.
Leserpost aus der Regionalen Schule Binz

Die Mädchen und Jungen stellten beim Länderabend typische Bräuche und auch Trachten aus ihren Ländern vor. Foto: p.
Gelungenes Sprachlager
Jana Pätz schreibt über das gemeinsame Sprachcamp der Regionalen Schule Binz mit Partnerschulen aus Polen und Lettland:
Es ist vorbei das 4. Treffen mit Schülern und Lehrern aus unseren Partnerschulen in Bialogard (Polen) und Akniste(Lettland). Eine gelungene Woche mit vielen Erlebnissen bleibt zurück. Es wurde gemeinsam spielerisch an der Sprachverständigung gearbeitet, denn Interkulturelles Lernen stand im Mittelpunkt (OZ berichtete schon). Mit neuem Wissen im Kopf und dem Wissen Freunde gefunden zu haben, erlebten die Schüler in Stralsund das Ozeaneum, gingen gemeinsam shoppen und erkundeten mit Eifer , nachdem die 702 Stufen in der Marienkirche erklommen waren, die Insel Rügen. Das Nationalparkzentrum hinterließ bei allen Teilnehmern des Sprachcamps einen prägenden Eindruck. In den selbst angefertigten Tagebüchern ist zu lesen, dass sich die Schüler und Lehrer genau so ein Museum auch in ihrer Heimat wünschen — ein Museum, das es schafft Wissen ganz nebenbei zu vermitteln. „wonderfull nature.. breathtaking sights? the sea.. the cliffs..friendly people“ — das sind nur einige Worte, die immer wieder fielen und die Binzer Schüler mit Stolz erfüllen. Mit einem abschließenden Länderabend fand das Spachcamp „Friends in Binz“ seinen Höhepunkt. Mit Hilfe von Präsentationen über Land, Kultur, Sport und Leute führten die Mädchen und Jungen unterhaltsam durch das Programm. Ein Volkstanz aus Polen, der zu einem Mitmachtanz wurde und die Aufführung der Linedancegruppe der Regionalen Schule Binz brachten die Mensa der Regionalen Schule Binz zum beben. Mit Spezialitäten aus allen drei Ländern war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Nach fast zwei Stunden fiel die Anspannung. Die Präsentationen waren gelungen, es gab viel Beifall und zufriedene Gesichter von den Gästen. Temperamentvoll klang der Abend für Teilnehmer des Sprachcamps mit einer fetzigen Disco aus, die bis Mitternacht voll ausgekostet wurde. Am Freitag hieß es dann Abschied nehmen. Er fiel den Schülern sichtlich schwer, aber mit dem Wissen, dass Bialogard für das neue Schuljahr das 5. Treffen plant und E Mail Adressen ausgetauscht waren, blieb die Zufriedenheit über eine gelungene Woche im „Language camp“ in Binz.
Tolles Schulsportfest
Sportlehrer Henry Dürre zum Sportfest der Regionalschule Binz:
Traditionell mit den Bundesjugendspielen, wurde an der sportlich-orientierten Einrichtung das Schuljahr 2009/10 eingeläutet. Sport verbindet und entwickelt soziale Kompetenz. Eine gute Gelegenheit für die über 150 Jungen und Mädchen bei herrlichem Wetter gleichzeitig um gute Ergebnisse zu ringen. Im letzten Jahr musste der Wettkampf wegen Dauerregen abgebrochen werden. Auffallend war, dass fast alle Schüler mit großem Einsatz bei der Sache waren. Natürlich stimmte auch der äußere Rahmen, ein tolles, gepflegtes Stadion, die Sonne, die Verpflegung und natürlich die Musik, die aus den Lautsprechern dröhnte.
Gleichzeitig bot der Wettkampfcharakter in den Disziplinen Weitsprung, Wurf/Stoß und den Laufdisziplinen den richtigen Ansporn, Höchstleistungen zu erbringen.
Die vielen Bestleistungen waren sehr eindrucksvoll und mit maximalem Kampfgeist erzielt. Der Lohn war die Ehrenurkunde des Bundespräsidenten, Horst Köhler.
Zu den Jahrgangsbesten der Mädchen und Jungen zählen: Kim Buchheim (Klasse 5), Marc Buschung (Klasse 5), Gwendolin Gehrke (Klasse 6), Florian Gebhardt (Klasse 6), Lisa Lübke (Klasse 7), Adrian Zeise (Klasse 7), Lena Wiedenhöft (Klasse 8), Marc Elgeti (Klasse 8), Julia Daschenies (Klasse 9), Philip Gutt (Klasse 9), Sarah Krüger (Klasse 10), Kevin Behrenwolt (Klasse 10).
Für uns alle stand am Ende fest, es war ein gelungener, sportlicher Einstand in das noch junge Schuljahr.
Rügen In der letzten Woche fanden die ersten Kreisausscheide im Rahmen des Bundeswettbewerbes der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ des neuen Schuljahres statt. Zehn Fußballmannschaften aus acht Rügener Schulen kämpften in zwei Wettkampfklassen um den Sieg beim Kreisausscheid. In der WK II (1994—1996) ging es um die Teilnahme am Regionalfinale im Mai 2010 in Anklam. Das Team des EMA-Gymnasiums Bergen dominierte diese Altersklasse. Es besiegte die Mannschaft der RegS „Am Rugard“ mit 6:2, die Teams RegS Gingst und Sassnitz je mit 4:0 und kann sich auf die Teilnahme am Regionalfinale freuen. Zweiter wurde die RegS „Am Rugard“ vor den Sassnitzern und den Gingstern.
In der WK III konnte kein Sieger ermittelt werden, da zum Turnier nur eine Mannschaft anreiste. Die Jungen der WK IV ( 1997—2000) spielten im Stadion auf dem Kleinfeld. In zwei Gruppen kämpften die sechs teilnehmenden Schulmannschaften zunächst in einer Vorrunde, bevor in Überkreuzvergleichen die Teilnehmer für die Endspiele ermittelt wurden. Im Spiel um Platz 3 setzte sich der Fußballnachwuchs der RegS „Am Grünen Berg“ Bergen gegen die RegS Gingst mit 2:0 durch. Das Finale bestritten die Mannschaften der RegS Binz und Sassnitz. Zum Ende der regulären Zeit stand es 1:1. Im Neun-Meter-Schießen behielten die Binzer die Oberhand und konnten sich über den Turniersieg freuen. Den 5. Platz erspielte sich das Team aus Garz, Sechste wurden die Schüler der RegS „Am Rugard“ Bergen.
An beiden Tagen zeigten alle Mannschaften ein hohes Maß an fußballerischem Können, Einsatzbereitschaft und Fairness. Im Mai 2010 werden die Jungen und Mädchen der WK II und III die Insel bei den Regionalkanal im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ in Anklam und Greifswald vertreten. A. T.
OZ/LOKAL/RUE vom 23.09.2009
Buntes Sprachengewirr an der Binzer Schule
Die Regionale Schule Binz ist in dieser Woche Gastgeber für ein Sprachcamp mit 26 Schülern aus Polen, Lettland und Deutschland.
Binz „See you“ und „Thank you“ oder „Can you help me?“ steht auf kleinen blauen Zetteln an den Aulawänden der Regionalen Schule Binz. An einer Stelle ist zu lesen, was „Prost!“ auf Englisch, Polnisch und Lettisch heißt. Jene Sprachen, die in dieser Woche in der Schule zu hören sind. Seit Montag ist sie Sprachlager für Jugendliche der Klassenstufen 8 und 9. Zehn Schüler aus der Binzer Schule, zehn aus der polnischen Partnerstadt Bialogard und sechs aus dem lettischen Akniste nehmen daran teil. Es ist das nunmehr vierte Treffen, das die drei Schulen seit 2005 in ihren Ländern veranstalten. Binz, genauer gesagt der Schul- und Sportverein 91 Binz, ist zum zweiten Mal Gastgeber, erklärt Lehrerin und Organisatorin Jana Pätz. Das von der „Aktion Mensch“ und dem deutsch-polnischen Jugendwerk geförderte Projekt soll dem Erfahrungs- und Kulturaustausch zwischen jungen Menschen dienen und gegenseitige Toleranz, Akzeptanz und Gemeinschaft fördern. Außerdem können die Jugendlichen ihre Sprachkenntnisse vertiefen.
Die Kommunikation sei am ersten Tag recht schwer gewesen, meint Vivien aus der 8. Klasse, die mit ihrer Freundin und mehreren Lettinnen in einem Zimmer untergebracht ist. Alle Jugendlichen verbringen diese Woche ihre Nächte in gemischten Gruppen in der Binzer Jugendherberge. „Wir haben schon einige Freundschaften geknüpft und erfahren, wie es in Polen in der Schule zugeht“, erzählt Vivien von ihren neuen Freundinnen und dass sie merkt, wie ihr Englisch besser wird. Dass das Sprachcamp etwas ganz anderes ist, als ödes Vokabeln pauken, gefällt auch Fred. „Viel besser als Schule“, freut sich der Neuntklässler.
Über verschiedene Sprachspiele lernen sich die Polen, Letten und Deutschen kennen. Um einen Teamgeist und ein Gruppengefühl zu entwickeln, werden eine Nonsens-Olympiade mit lustigen Spielen und Volleyball am Strand veranstaltet. Außerdem stehen der Besuch des Ozeaneums und der Jacobikirche in Stralsund auf dem Programm. Am Donnerstag erkunden die Schüler das Nationalparkzentrum und Sassnitz. Höhepunkt des Sprachlagers ist der Länderabend mit Disco am Donnerstag. Hier stellen die Jugendlichen ihre Heimat vor. Die Binzer werden ihr Land und ihre Region in Kostümen, u. a. auch in Mönchguter Tracht präsentieren, verrät Jana Pätz, die zusammen mit Englischlehrerin Heidi Schrahn und Susann Flade vom Jugendherbergswerk die Jugendlichen betreut. Mit Tanz, Musik, Pantomime, Zungenbrechern und typisch deutschen Essgewohnheiten wollen sie die Gäste neugierig machen. Erste Eindrücke konnten sie bereits am Montag bei einer Orts-Rallye gewinnen, bei der die Schüler in gemischten Gruppen in Binz unterwegs waren und Fragen beantworten mussten.
Zum ersten Mal in Binz und begeistert ist Iwona Krawczyk. Die Polin ist Deutschlehrerin in Bialogard. Sie ist davon überzeugt, dass die Begegnungen für alle Seiten nicht nur sprachlich viel bringen.
„Mit der Zeit sind viele Freundschaften entstanden, auch zwischen den Lehrern.“ Das nächste Treffen wird in Bialogard stattfinden. „Wir wollen versuchen, dass die Schüler und die Lehrer dann privat untergebracht werden“, sieht sie das Gastfamilienmodell als noch effektivere Möglichkeit, sich intensiv kennenzulernen.
GERIT HEROLD